Orchesterabwicklungen sanieren keinen Haushalt

Endlich ist dieser Gedanke auch in den Medien angekommen: Bei ca. 8.500 Musiker/innen in den deutschen Kommunal- und Staatsorchestern gegenüber rund 2,2 Mio Beschäftigten im gesamten öffentlichen Dienst lässt sich nicht so recht etwas sparen. Weder durch geringere Gehaltsanpassungen noch durch weitere Strukturveränderungen. Das potenzielle Sanierungspotenzial ist schon rein mathematisch viel zu gering.

Dennoch werden Theater und Orchester von (zu) vielen Kommunal- und Landespolitikern immer noch gerne als „Sparbüchse“ angesehen, in der es immer noch etwas zu holen gibt. Dagegen muss man sich noch viel stärker als bisher zu Wehr setzen. Darüber muss man die verantwortlichen Abgeordneten in Kommunalparlamenten und Landtagen noch offensiver aufklären. Sprich doch mal mit „deinem“ Abgeordeten, damit „das Orchester“ und „die Musiker“ ein Gesicht bekommen und nicht nur eine reine Haushaltsnummer bleiben.

Plattmachen bringt nichts - meint auch die Staatsoperette Dewsden

Plattmachen bringt nichts – meinen auch Staatsoperette Desden und Dresdner Philharmonie (Foto: Frank Höhler)

Aktuell hat die Zeitung WELT am Sonntag das Thema aufgegriffen: http://www.welt.de/print/wams/nrw/article120664191/Orchester-als-Retter-der-Kommunen.html

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