ELBPHILHARMONIE: NEUE WEBSITE LÄDT ZUM DIGITALEN ERLEBEN EIN

Es wird spannend: Ab sofort lässt sich die Elbphilharmonie Hamburg auf einer neuen Online-Plattform digital erleben. Die Website https://countdown.elbphilharmonie.de macht das Konzerthaus, seine besondere Architektur und einmalige Lage schon vor der Eröffnung im Januar 2017 virtuell erlebbar und ergänzt damit die offizielle Internetseite www.elbphilharmonie.de, auf der weiterhin alle Informationen über das Haus, sein musikalisches Programm und den Ticketkauf zu finden sind.

Die Elbphilharmonie: Neues Wahrzeichen für Hamburg (c) Maxim Schulz

Die Elbphilharmonie: Neues Wahrzeichen für Hamburg (c) Maxim Schulz

Die Architektur der Elbphilharmonie und ihre schillernde Glasfassade sind die Stars eines rasanten Drohnenrennens auf https://countdown.elbphilharmonie.de. Mithilfe der Aufnahmen der beiden Renndrohnen »Rock« und »Roll« kann der Besucher in atemberaubendem Tempo um und über das Konzerthaus fliegen, dabei eigene Routen auswählen und – mal ganz dicht dran, mal weit weg – nie gesehene Blickwinkel auf Hamburgs neues Wahrzeichen und die Stadt einnehmen.

Bei einem »360°-Fotoprojekt« kann sich jeder aktiv an einer besonderen Rundum-Ansicht auf die Elbphilharmonie beteiligen: Alle, die gerne fotografieren, sind aufgerufen, ihre Aufnahme des Konzerthauses unter dem Hashtag #myelphi360 bei Instagram zu posten. Die schönsten Motive und unterschiedlichen Perspektiven fügen sich dann auf https://countdown.elbphilharmonie.de zusammen. Ein 360°-Panoramabild wiederum, das vom Dach der Elbphilharmonie aufgenommen wurde, kehrt den Blick um: Es zeigt den grandiosen Ausblick auf die ganze Stadt und informiert über die zahlreichen Ausflugs-, und Ausgehmöglichkeiten in der Nachbarschaft. Mit dem »Elphilizer« schließlich kann der Besucher im virtuellen Konzertsaal Töne erzeugen, die auch grafisch sichtbar gemacht werden und schemenhaft die Umrisse des Großen Saals erscheinen lassen. Harfe, Klavier und Schlagwerk stehen als Instrumente zur Auswahl, Melodien lassen sich speichern, teilen und als musikalischer Gruß versenden.

Neben den interaktiven Elementen begleitet die Website auch jene Veranstaltungen, die die Elbphilharmonie tatsächlich noch vor der Eröffnung zugänglich machen, etwa die Öffnung der Plaza – der Aussichtsplattform in der Elbphilharmonie zwischen Backsteinsockel und Glasaufbau, die ab dem 4. November für jeden zugänglich sein wird – oder die Klanginstallation »The Ship« des Meistermusikers und Produzenten Brian Eno, die ab 5. November im Kaispeicher zu erleben ist.

Am 11. und 12. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Der Kartenvorverkauf für die Konzerte der Eröffnungsspielzeit hat am 20. Juni begonnen. Ungeachtet der anhaltend großen Nachfrage sind für den Großteil der Konzerte noch Karten in mehreren Preiskategorien verfügbar. Infos und Tickets unter www.elbphilharmonie.de.

Klassik wird immer populärer

Die Klassikszene in Deutschland boomt: viele Orchester und Theater melden für die vergangenen Saison hohe Auslastungszahlen, die großen sommerlichen Musikfestivals sind mit ausverkauften Veranstaltungen gestartet, und ganz aktuell locken große Klassik-Opern-Air-Events in Berlin, Hamburg, München und andernorts zehntausende Musikinteressierte auf Straßen und Plätze.

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Zum Beispiel Hamburg: für das erste HafenCity Open Air mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester dürfen sich am  8. und 9. Juli die Besucher auf zwei Konzertabende mit dem Gastdirigenten Krzysztof Urbański und der Star-Cellistin Sol Gabetta freuen. Neben den jeweils 2000 Gästen direkt vor der Bühne, können viele weitere die Events auf zwei Videowänden außerhalb der Konzertfläche miterleben. An beiden Abenden lädt der NDR zum HafenCity Open Air Public Viewing ein. Über eine 80 Quadratmeter große Videowand haben Besucher entlang des Buenos-Aires-Kais beste Sicht auf die Übertragung. Eine weitere Videowand steht direkt auf dem Baakenhöft neben der Baakenhafenbrücke am Petersenkai in Nähe des View Points.

Darüber hinaus ist das Konzert am Freitag, dem 8. Juli, per Livestream in der arte-Mediathek zu sehen. Auch im NDR Hörfunk und Fernsehen ist das Open-Air-Event ein Thema. Auch NDR 90,3 und NDR Kultur sind dabei, wenn in der HafenCity klassischen Töne erklingen. NDR 90,3 Kultur Redakteur Daniel Kaiser und Claudio Campagna von NDR Kultur sind live vor Ort.

Beispiel Berlin: Bereits zum 10. „Staatsoper für alle“-Konzert lädt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim an diesem Samstag, dem 9. Juli, um 18 Uhr ein: Open-Air im Herzen Berlins auf dem Bebelplatz und bei freiem Eintritt dank BMW Berlin. Zum vierten Mal in Folge spielt die international gefeierte georgische Violinistin Lisa Batiashvili als Gast. Für alle, die nicht live in Berlin dabei sein können, bieten BMW und die Staatsoper Berlin ab 18 Uhr einen kostenlosen Livestream unter www.staatsoper-berlin.de an.

Auch an zahlreichen weiteren Orten bieten Orchester in diesen Tagen klassische Musik einem breiten Publikum dar. Diese Öffnung der Klassikszene außerhalb der traditionellen Konzertsäle und die hohe Publikumsnachfrage (das „Staatsoper für alle“-Konzert 2015 hatte über 50.000 Besucher) sind ein lebender Beweis für die hohe Attraktivität von Orchester-Liveaufführungen und ein wichtiges Signal für Politik, Medien und Sponsoren.