8. Internationale Konzerthauskonferenz im Kulturpalast Dresden

Die großen Konzerthäuser sind wichtige Entwicklungsstätten für neue Konzertformate und die strategische Gewinnung neuen Publikums. Die Dresdner Philharmonie mit ihrem neuen Konzertsaal im Kulturpalast war in diesem Jahr Gastgeberin der 8. Internationalen Konzerthauskonferenz am 23. November 2018.

Teilnehmer/innen der 8. Konzerthauskonferenz in Kulturpalast Dresden (Foto: Oliver Killig)

Zu Gast waren 15 Intendantinnen und Intendanten von Konzerthäusern im deutschsprachigen Raum, von der Elbphilharmonie Hamburg über die Konzerthäuser Berlin und Dortmund, das Leipziger Gewandhaus und den Münchner Gasteig bis hin zum Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich und der Philharmonie Luxemburg. Begrüßt wurden sie von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch, bevor es in Vorträgen und Diskussionen um aktuelle Themen der Häuser ging.

Gastgeberin Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie sagt: „Ich freue mich, dass so viele namhafte Amtskolleginnen und -kollegen bei diesem Treffen in Dresden zusammengekommen sind und sich ein Bild vom Kulturpalast und dem neuen Konzertsaal machen konnten. Wir hatten hochinteressante Gespräche über die Ausrichtung, die Zukunftsfähigkeit und programmatischen Leitlinien unserer Häuser, die ich persönlich sehr inspirierend fand.“

Foto: Oliver Killig – V.l.n.r.: Max Wagner (München), Matthias Naske (Wien), Stephan Gehmacher (Luxemburg), Ilona Jarabek (Lübeck), Stephan Pauly (Frankfurt), Jörg Ehntholt (Bremen), Frauke Roth (Dresden), Christoph Lieben-Seutter (Hamburg), Ilona Schmiel (Zürich), Louwrens Langevoort (Köln), Dr. Raphael von Hoensbroech (Dortmund), Annekatrin Klepsch (Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus Dresden), Michael Becker (Düsseldorf), Hein Mulders (Essen), Prof. Andreas Schulz (Gewandhaus Leipzig), Prof. Dr. Sebastian Nordmann (Konzerthaus Berlin)

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NEU: Zusätzliche Rente für Aushilfen bei TVK-Orchestern möglich

Freischaffende Musiker, die am Ende ihres Berufslebens eine gesetzliche Rente beziehen, sehen sich immer stärker mit Altersarmut konfrontiert und sind im Einzelfall sogar auf zusätzliche staatliche Unterstützungen angewiesen.

Musiker, die regelmäßig bei TVK-Orchestern aushelfen, können ab dem 1. Januar 2019 eine eigene freiwillige Zusatzversorgung aufbauen. Der monatliche Grundbeitrag beträgt 12,50 Euro. Auf Antrag der DOV hat der Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Kulturorchester (VddKO) am 12. Oktober 2018 eine entsprechendeSatzungsänderung beschlossen.

Weitere Einzelheiten zu den Voraussetzungen und zum Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung finden Sie hier: http://portal.versorgungskammer.de/portal/pls/portal/!PORTAL.wwpob_page.show?_docname=11668987.PDF