Die im Rahmen von COVID19 in einzelnen Bundesländern und Regionen überraschend verhängten Beherbergungsverbote stellen auch freischaffende MusikerInnen sowie Studierende vor neue Probleme. Wer einen Auftritt in einem anderen Bundesland hat, ein mehrtägiges Proben- und Konzertprojekt durchführt, eine Weiterbildung besucht oder an einem Probespiel bei einem Orchester teilnimmt, tut dies nicht aus privatem Vergnügen oder als reine Freizeitbeschäftigung. Es geht vielmehr um die Ausübung einer nachhaltigen Berufstätigkeit als MusikerIn oder um die Erlangung ein Anstellung.

Beherbergungsverbot? Freischaffende MusikerInnen reisen, weil sie Geld verdienen müssen

Diese Reisetätigkeiten und erforderliche Übernachtungen sind als Dienstreisen zu betrachten und daher nach den meisten Infektionsschutzverordnungen der Länder grundsätzlich gestattet. Die DOV stellt für ihre freischaffenden Mitglieder eine entsprechende Bescheinigung zum Download zur Verfügung:

https://www.dov.org/oeffentliche_meldungen/dov-stellt-bescheinigung-fuer-zwingend-notwendige-dienstreisen-bereit

Es bleibt zu hoffen, dass die inhaltlich kaum nachvollziehbaren Beherbergungsverbote vieler Länder umgehend aufgehoben werden.