1.300 Mitwirkende beim ›Symphonic Mob‹ des @DSOBerlin

Der diesjährige ›Symphonic Mob‹ des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) ist am 23. September mit überwältigendem Erfolg zu Ende gegangen. Rund 1.300 Musikenthusiasten versammelten sich zu Berlins größtem Spontanorchester mit Chor auf der Piazza der Mall of Berlin, um gemeinsam mit den Profimusikern des DSO und des Rundfunkchors Berlin unter der Leitung von Robin Ticciati Werke von Grieg, Elgar und Verdi aufzuführen. Weit über 2.000 Menschen ließen sich als Publikum von dem musikalischen Spektakel am Leipziger Platz begeistern.

 

Spontanorchester und -chor begeistert in der Mall of Berlin (C) Peter Adamik 

Das Angebot zur Vorbereitung auf das Großereignis war in diesem Jahr erneut vielfältig: Ab Anfang Juni konnten sowohl die originalen als auch vereinfachte Noten von der Projektwebseite symphonic-mob.de heruntergeladen werden. Ab dem 1. September wurden dann sogenannte »Pop-up-Proben« in verschiedenen Bezirken Berlins für die einzelnen Stimmgruppen angeboten, bei denen DSO-Mitglieder beim Einstudieren der jeweiligen Instrumentalstimme halfen und Tipps zur Bewältigung schwieriger Passagen gaben. Zusätzlich fanden am 15. September im rbb-Fernsehzentrum optional eine Chor- und eine Orchesterprobe mit dem Dirigenten Aurélien Bello statt.

Der ›Symphonic Mob‹ des DSO fand erstmals im August 2014 anlässlich des Tags der offenen Tür im Auswärtigen Amt im Beisein des damaligen Bundesaußen-ministers Frank-Walter Steinmeier mit 400 Teilnehmern statt. Zu vier Neuauflagen kam es seitdem auf der Piazza der Mall of Berlin, im Jahr 2015 mit rund 500 und 2016 unter der Leitung von Kent Nagano mit rund 1.000 Musikbegeisterten. Auch 2017 konnte der damals ganz neue DSO-Chefdirigent Robin Ticciati kurz vor seinem Amtsantritt über 1.000 Menschen auf die Piazza am Leipziger Platz locken. 2015 war der ›Symphonic Mob‹ als eines von zehn Projekten für den BKM-Preis Kulturelle Bildung der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters nominiert.

Advertisements

Bilanz 2017/18: Berliner Staatsoper Unter den Linden mit Auslastung von 94%

Insgesamt hat die Staatsoper Unter den Linden in der Spielzeit 2017/18 zu rund 272 Veranstaltungen eingeladen, darunter zu 14 Musiktheater-Premieren im großen Haus und in der Neuen Werkstatt, zu 13 Opernwerken aus dem Repertoire und 87 Konzerten. Insgesamt wurde eine Auslastung von 94% erreicht.

Staatsoper für alle!

Über 196.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen der Staatsoper und Staatskapelle in Berlin sowie zusätzlich über 15.000 Besucher (exklusive Buenos Aires) zu den Gastspielkonzerten von Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin in Dresden, Paris, Wien und Salzburg. Gleich zwei Mal gab es in dieser Spielzeit STAATSOPER FÜR ALLE – bei freiem Eintritt dank BMW Berlin: Zum Auftakt des PRÄLUDIUMS zur Wiedereröffnung der Staatsoper fand am 30. September 2017 ein Live-Konzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit über 45.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Bebelplatz statt und auch die weiteren Opernvorstellungen und Konzerte rund um die Wiedereröffnung wurden live übertragen. Über 60.000 Besucher erlebten außerdem im Juni 2018 das 12. STAATSOPER FÜR ALLE-Wochenende mit dem Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim und der Opern-Live-Übertragung von Verdis MACBETH.

Großen Zuspruch bei Publikum und Presse fanden in der Spielzeit 2017/18 die Premieren von Richard Wagners TRISTAN UND ISOLDE (Regie: Dmitri Tcherniakov) mit Andreas Schager und Anja Kampe in den Titelpartien als Fortsetzung der langen Wagner-Tradition von Staatsoper und Staatskapelle, von Giuseppe Verdis FALSTAFF (Regie: Mario Martone) im Rahmen der diesjährigen FESTTAGE mit Michael Volle und von Verdis MACBETH (Regie: Harry Kupfer) mit Plácido Domingo und Anna Netrebko – alle drei Werke wurden von Daniel Barenboim dirigiert.

Neben acht Abonnementkonzerten der Staatskapelle Berlin – u. a. mit Solisten wie Maurizio Pollini, Renaud Capuçon, Lisa Batiashvili, Nadine Sierra, Anna Prohaska, Marianne Crebassa und Michael Volle sowie mit Gastdirigenten wie François-Xavier Roth, Christoph von Dohnányi und Sir Antonio Pappano – eröffneten Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in dieser Spielzeit erneut das Musikfest Berlin, diesmal mit Anton Bruckners 8. Sinfonie. Am 7. Oktober 2017 spielte die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Dank an alle Berlinerinnen und Berliner das erste KONZERT FÜR BERLIN bei freiem Eintritt im Opernhaus.

Den Schwerpunkt des Konzertprogramms der Staatskapelle bildeten in dieser Saison Werke von Claude Debussy, dessen Todestag sich im März 2018 zum 100. Mal jährte. Seine Kompositionen waren bei vier Abonnementkonzerten, bei zwei FESTTAGE-Konzerten, beim Gastspiel der Staatskapelle im Wiener Musikverein, beim STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert sowie beim KONZERT FÜR BERLIN zu erleben. Bei den FESTTAGE-Konzerten waren die Wiener Philharmoniker zu Gast, ebenso wie Martha Argerich, Anna Prohaska, Marianne Crebassa, Anna Lapkovskaja und Maria Furtwängler, die Debussys selten aufgeführtes Werk »Le Martyre de Saint-Sébastien« konzertant darboten. Anlässlich seines 75. Geburtstags gab Daniel Barenboim im November 2017 gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Zubin Mehta ein Benefizkonzert.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 sind BMW und UBS Hauptpartner der Staatsoper Unter den Linden.

STAATSOPER FÜR ALLE 2018 begeistert über 62.000 Menschen in Berlin

#TrendwendeKlassik auch in Berlin: Klassische Musik ist gefragt. Insgesamt 62.000 Musikbegeisterte kamen an diesem Wochenende zur 12. Ausgabe von STAATSOPER FÜR ALLE auf den Bebelplatz (16. Juni knapp 40.000 und am 17. Juni 22.000 Besucherinnen und Besucher). Erstmals seit 2012 fand die Veranstaltung wieder im »klassischen« Format statt – mit einem Open-Air-Konzert bei strahlendem Sonnenschein am Samstagmittag und einer Opern-Live-Übertragung am Sonntagabend. Dank BMW Berlin war auch in diesem Jahr der Eintritt für alle Besucher frei.

Staatsoper für alle! (Archiv)

Bei dem Konzert am 16. Juni spielte die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim unter freiem Himmel Gioachino Rossinis Ouvertüre zu IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Claude Debussys IBÉRIA aus IMAGES POUR ORCHESTRE sowie Igor Strawinskys LE SACRE DU PRINTEMPS. Zuvor wurden die Zuhörer auf dem komplett gefüllten Bebelplatz vom Schirmherrn des Formats, Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller zusammen mit Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, Intendant Matthias Schulz und Moderatorin Lisa Ruhfus begrüßt. Als Zugabe erklang die POLONAISE aus Peter I. Tschaikowskys EUGEN ONEGIN. Außerdem konnte das Konzert weltweit per Livestream miterlebt werden.

Am 17. Juni wurde die ausverkaufte Premiere von Verdis MACBETH mit Plácido Domingo in der Titelrolle und Anna Netrebko (Lady Macbeth) in der Inszenierung von Harry Kupfer live auf den Bebelplatz übertragen. Die musikalische Leitung der Staatskapelle Berlin übernahm Daniel Barenboim. Zum weiteren Ensemble gehörten Fabio Sartori (Macduff), Kwangchul Youn (Banquo), Florian Hoffmann (Malcolm), Evelin Novak (Kammerfrau), Jan Martiník (Mörder, Erscheinung), Dominic Barberi (Diener, Herold, Arzt) sowie Solisten des Kinderchors der Staatsoper. Nach dem Schlussapplaus in der Staatsoper verbeugten sich die Solisten, Daniel Barenboim und das Regieteam auch auf der Bühne auf dem Bebelplatz und wurden mit Standing Ovations von den vielen Tausend Opernfans begeistert gefeiert.

Matthias Schulz, Intendant der Staatsoper Unter den Linden: »Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen zu STAATSOPER FÜR ALLE auf dem Bebelplatz zusammengekommen sind, um gemeinsam das Konzert und die Live-Übertragung von Macbeth zu erleben. Es war ein ganz besonderer Höhepunkt unserer Eröffnungssaison zurück in der Staatsoper Unter den Linden! Ich hoffe, dass wir uns alle in einem Jahr wiedersehen, wenn am 15. und 16. Juni 2019 das nächste STAATSOPER FÜR ALLE stattfindet.«

»Für die Staatskapelle Berlin und für mich ist STAATSOPER FÜR ALLE ein ganz wunderbarer Bestandteil der Spielzeit. Ich bin sehr froh, dass es in diesem Jahr erstmals wieder im ursprünglichen Format stattfinden konnte und dass wir so viele Menschen an dem Konzert- und dem Opernerlebnis teilhaben lassen konnten.«, so Daniel Barenboim.

STAATSOPER FÜR ALLE findet im kommenden Jahr am 15. und 16. Juni 2019 statt, mit der Live-Übertragung von Wagners »Tristan und Isolde« in der Regie von Dmitri Tcherniakov, dirigiert von Daniel Barenboim und mit u.a. Anja Kampe, Andreas Schager und René Pape sowie mit einem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Dirigierwerkstatt 14. bis 17.6.18 in Berlin mit Simone Young

Vom 14. bis zum 17. Juni 2018 arbeiten zehn international ausgewählte Dirigentinnen und Dirigenten im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Mitgliedern renommierter Orchester, die ihr Dirigat kritisch hinterfragen werden.

Diese weltweit einzigartige Konstellation ermöglicht es jungen Dirigentinnen/en von den Erfahrungen der OrchestermusikerInnen zu profitieren. Die Werkstatt findet zum dritten Mal in bewährter Kooperation zwischen dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin statt. Rund 95 junge Dirigentinnen und Dirigenten aus 35 Ländern haben sich in diesem Jahr für die 16. Dirigierwerkstatt des Kritischen Orchesters beworben und steigerten die internationaler werdende Bewerberzahl um ca. 50% im Vergleich zum Vorjahr.

Kritisches Orchester 2017 (c) Simon Pauly

Zum ersten Mal wird die international renommierte Dirigentin und Professorin Simone Young als Mentorin für die Teilnehmer mitwirken. Die Künstlerische Leitung hat der 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin Prof. Lothar Strauß inne. Prof. Heinz Schunk und Prof. Josef Schwab werden zu Stricharten und Bogentechniken referieren. Die Werkstatt findet in drei Runden statt, und nur die Teilnehmer, die sich in den Proben bewähren, erreichen die nächste Runde.

Am Sonntag, 17. Juni, 11:00 bis 15:00 Uhr ist die Probe der Finalisten der Dirigierwerkstatt für das Publikum geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Charlottenstraße 55
10117 Berlin-Mitte

Das „Kritische Orchester“ versammelt ehrenamtlich Mitglieder namhafter Orchester, u.a. der Staatskapellen Berlin und Dresden, der Orchester der Deutschen und der Komischen Oper, des Konzerthausorchesters Berlin, des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin, des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des Gewandhausorchesters Leipzig, des Niedersächsischen Staatsopernorchesters und des Beethoven Orchesters Bonn. Gleich mehrere aktive und ehemalige Konzertmeister verschiedener Klangkörper werden in diesem Jahr das „Kritische Orchester“ unterstützen.

Simone Young stellt die Einzigartigkeit und Bedeutung dieser Werkstatt für die Ausbildung eines Dirigenten heraus: „Die Zeit der Autokraten am Pult ist inzwischen vorbei. Gegenseitiger Respekt und klare Kommunikation wird heute zu Recht gefordert. Und dennoch muss der dirigentische Kopf ein klares Bild haben, wie er ein Werk gestalten will. Der direkte Kontakt mit hervorragenden Musikern ist etwas, wovon die meisten jungen DirigentInnen nur träumen können. Es ist ein Privileg und eine große Chance, in wenigen Tagen sehr weit in der eigenen Entwicklung kommen zu können. Und genau das zeichnet die Werkstatt des „Kritischen Orchesters“ aus. Ich freue mich sehr, diesen Ansatz zu unterstützen und auf diesem Weg jungen Leuten Erfahrungsspielraum für einen langen und mitunter mühsamen Weg zu ermöglichen.“

Zu den Teilnehmern vergangener Dirigierwerkstätten zählen Patrick Lange, Eivind Gullberg Jensen, Michał Dworzynski, David Afkham und Kristiina Poska.

Programm:

  1. Runde: Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter-Sinfonie“
  2. Runde: Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 „Schottische“
  3. Runde: Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Sergei Akimov (Russland)
Holly Hyun Choe (Korea)
Chanmin Chung (Korea)
Martijn Dendievel (Belgien)
Julio García Vico (Spanien)
Johannes Löhner (Deutschland)
Junping Qian (China)
Anna Rakitina (Russland)
Tal Samuel (Israel)
Reto Schärli (Schweiz)

Mitwirkende: Prof. Lothar Strauß (Künstlerische Leitung), Prof. Simone Young (Dirigentische Mentorin), Prof. Heinz Schunk (Dozent und Mitglied des Kritischen Orchesters), Prof. Josef Schwab (Dozent und Mitglied des Kritischen Orchesters)

Weitere Informationen unter:

http://www.dirigentenwerkstattinteraktion.dehttp://www.dirigentenforum.de/

Staatsoper für alle am 16./17. Juni 2018 in Berlin-Mitte

Am 16. und 17. Juni 2018 findet STAATSOPER FÜR ALLE – dank BMW Berlin – bereits zum zwölften Mal auf dem Bebelplatz statt. Mit einem Live-Konzert der Staatskapelle Berlin und einer Opern-Live-Übertragung von Verdis MACBETH mit Anna Netrebko und  Plácido Domingo – beides dirigiert von Daniel Barenboim. 2018 findet STAATSOPER FÜR ALLE, einer der Höhepunkte im Berliner Kultursommer, dank BMW Berlin bereits zum zwölften Mal statt – in diesem Jahr erstmals seit 2012 wieder als Wochenende im »klassischen« Format mit einem Open-Air-Konzert und einer Opern-Live-Übertragung auf dem Bebelplatz. Der Eintritt ist wie immer frei.

Staatsoper für alle!

Am Samstag, dem 16. Juni um 12 Uhr spielt die Staatskapelle Berlin unter freiem Himmel ein Sinfoniekonzert unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Auf dem Programm stehen Gioachino Rossinis Ouvertüre zu IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Claude Debussys IBÉRIA aus IMAGES POUR ORCHESTRE sowie Igor Strawinskys LE SACRE DU PRINTEMPS. Am folgenden Abend (17. Juni) gibt es ab 18 Uhr die Möglichkeit, die ausverkaufte Premiere von Verdis MACBETH, dirigiert von Daniel Barenboim, mit Plácido Domingo in der Titelrolle und Anna Netrebko (Lady Macbeth), als Live-Übertragung auf dem Bebelplatz mitzuerleben.

Matthias Schulz, Intendant der Staatsoper Unter den Linden: »Mir ist es ein besonderes Anliegen, Oper so zugänglich wie möglich zu machen. STAATSOPER FÜR ALLE schafft dies seit zwölf Jahren auf wunderbare Weise! Auf dem Bebelplatz, im Herzen des historischen Zentrum Berlins, mischen sich bei dieser Veranstaltung Berliner, Touristen, Familien, junge sowie alte Musikliebhaber und Neugierige in entspannter, sommerlicher Picknick-Atmosphäre. Ob bei der Opernübertragung oder beim alljährlichen Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin: immer wieder ist es fantastisch zu erleben, mit welcher Konzentration die zehntausenden Besucher zuhören und sich auf die Musik einlassen. Ich hoffe: Von dort ist es dann auch nur ein kleiner Schritt in die Staatsoper Unter den Linden!«

»Nachdem wir auch die große Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden im letzten Herbst als exklusiver Partner begleiten durften, freuen wir uns besonders, dass STAATSOPER FÜR ALLE im zwölften Jahr auch wieder mit einer zusätzlichen Opern-Live-Übertragung auf den Bebelplatz zurückkehrt – auf ein Sommerwochenende mit musikalischem Hochgenuss unter freiem Himmel in Berlins Mitte dürfen sich alle Berliner und Besucher der Hauptstadt freuen,« so Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin.

Gemeinsam mit der Staatsoper Unter den Linden hat BMW Berlin 2007 die Open-Air-Eventreihe STAATSOPER FÜR ALLE im Herzen der Stadt ins Leben gerufen, die seitdem bereits über 350.000 Besucher begeistern konnte und inzwischen zu den stimmungsvollsten und erfolgreichsten Kulturveranstaltungen der Stadt gehört. STAATSOPER FÜR ALLE ist seit über einem Jahrzehnt das bedeutende Fundament der erfolgreichen und langjährigen Partnerschaft zwischen BMW und der Staatsoper Unter den Linden.

 

STAATSOPER FÜR ALLE 2018

Samstag, 16. Juni 2018, Beginn 12:00 Uhr

Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz

Dirigent: Daniel Barenboim

 

Sonntag, 17. Juni 2018, Beginn 18:00 Uhr

Opern-Live-Übertragung von Giuseppe Verdis MACBETH auf dem Bebelplatz

mit Plácido Domingo und Anna Netrebko

Dirigent: Daniel Barenboim

 

Eintritt frei.

Appell des Deutschen Musikrates an die Ministerpräsidenten der Länder: Öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten!

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates vom 21. Oktober 2017 fordert in einer gemeinsamen Resolution von den Ministerpräsidenten der Länder die politische Sicherung der grundgesetzlich gebotenen Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Resolution der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats

Die ARD müsse unangetastet ihrem Auftrag auf unabhängiges und Vielfalt sicherndes Sendeangebot nachkommen können. Die Rundfunkkommission der Länder wird von den Mitgliedern des Deutschen Musikrates aufgefordert, die Zukunftsfähigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender und ihres Gemeinschaftsprogramms der ARD in einer diesem Auftrag angemessenen Weise zu gewährleisten.

In der Resolution heißt es weiter: „Die im Deutschen Musikrat zusammengeschlossenen Organisationen, die rund 12 Millionen Menschen in Deutschland repräsentieren, appellieren an die Verantwortlichen, die Garantie der Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht auszuhöhlen und durch finanzielle Trockenlegung zu konterkarieren. Zwar ist zu begrüßen, dass in den Beratungen in Saarbrücken der notwendige Gestaltungsspielraum der öffentlich-rechtlichen Anstalten im Internet realistisch bewertet und anerkannt wurde. Es gilt aber, die Handlungsfähigkeit der Sender und die Qualität des Programms gegenüber derartigen politischen Invektiven, wie sie in den letzten Tagen im Raume standen, auf Dauer zu schützen!“

Die Resolution kann auch als Signal verstanden werden, den Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken und nicht weiter zu schwächen. Dies gilt auch für den Erhalt der Rundfunkklangkörper.

Feierliche Wiedereröffnung der Staatsoper Berlin

Der beeindruckende Reigen der Neu- und Wiedereröffnungen von Theatern, Opernhäusern und Konzertsälen in Deutschland geht weiter: STAATSOPER FÜR ALLE heißt es wieder am 30. September. Zum Auftakt der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt Beethovens 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, dem Staatsopernchor sowie den Gesangsolisten Diana Damrau, Okka von der Damerau, Burkhard Fritz und René Pape auf dem Bebelplatz. Der Eintritt ist wie immer frei, Sponsor ist erneut BMW Berlin.

Berlin – Am 30. September um 17 Uhr lädt die Staatsoper Unter den Linden dank BMW Berlin zu einem besonderen STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert. Zum Auftakt des PRÄLUDIUMS der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt auf dem Bebelplatz die »Ode an die Freude«: Beethovens 9. Sinfonie gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim und mit Diana Damrau (Sopran), Okka von der Damerau (Alt), Burkhard Fritz (Tenor) und René Pape (Bass) als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor.  Wie immer bei freiem Eintritt. Im Anschluss an das Konzert wird um 19 Uhr die Fassade der Staatsoper Unter den Linden mit einer animierten Videoprojektion, die durch die 275-jährige Geschichte des Hauses führt, bespielt.

»Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf STAATSOPER FÜR ALLE und darauf, den Auftakt der Wiedereröffnung gemeinsam mit allen Berlinerinnen und Berlinern sowie Gästen aus aller Welt mit einer wahren ‚Ode an die Freude‘ zu feiern«, so Daniel Barenboim.

Seit mehr als 10 Jahren gehört STAATSOPER FÜR ALLE dank BMW Berlin zu den Höhepunkten im Berliner Kulturkalender. Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin zu den Wiedereröffnungsfeierlichkeiten: »Das STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Wiedereröffnung des neuen Opernhauses. Wir freuen uns daher mit der Staatsoper Unter den Linden alle Besucher Berlins auf den Bebelplatz einzuladen, um die Eröffnungsfeierlichkeiten vor der Kulisse der neusanierten Oper gemeinsam einzuläuten. Die langjährige Partnerschaft zur Staatsoper Unter den Linden ist uns eine große Freude und wir schauen den kommenden Spielzeiten im neu sanierten Haus gespannt entgegen.«

STAATSOPER FÜR ALLE wird auch online mitzuerleben sein: live auf ARTE Concert sowie auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de. Einen Tag später, am 1. Oktober wird das Konzert im Fernsehen auf ARTE ausgestrahlt.

Im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE werden auch alle weiteren Veranstaltungen des PRÄLUDIUMS aus dem Großen Saal für alle live auf den Bebelplatz übertragen – angefangen mit der Eröffnungspremiere der Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober: »Zum Augenblicke sagen: Verweile doch!« mit Robert Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und inszeniert von Intendant Jürgen Flimm.