Feierliche Wiedereröffnung der Staatsoper Berlin

Der beeindruckende Reigen der Neu- und Wiedereröffnungen von Theatern, Opernhäusern und Konzertsälen in Deutschland geht weiter: STAATSOPER FÜR ALLE heißt es wieder am 30. September. Zum Auftakt der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt Beethovens 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, dem Staatsopernchor sowie den Gesangsolisten Diana Damrau, Okka von der Damerau, Burkhard Fritz und René Pape auf dem Bebelplatz. Der Eintritt ist wie immer frei, Sponsor ist erneut BMW Berlin.

Berlin – Am 30. September um 17 Uhr lädt die Staatsoper Unter den Linden dank BMW Berlin zu einem besonderen STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert. Zum Auftakt des PRÄLUDIUMS der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt auf dem Bebelplatz die »Ode an die Freude«: Beethovens 9. Sinfonie gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim und mit Diana Damrau (Sopran), Okka von der Damerau (Alt), Burkhard Fritz (Tenor) und René Pape (Bass) als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor.  Wie immer bei freiem Eintritt. Im Anschluss an das Konzert wird um 19 Uhr die Fassade der Staatsoper Unter den Linden mit einer animierten Videoprojektion, die durch die 275-jährige Geschichte des Hauses führt, bespielt.

»Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf STAATSOPER FÜR ALLE und darauf, den Auftakt der Wiedereröffnung gemeinsam mit allen Berlinerinnen und Berlinern sowie Gästen aus aller Welt mit einer wahren ‚Ode an die Freude‘ zu feiern«, so Daniel Barenboim.

Seit mehr als 10 Jahren gehört STAATSOPER FÜR ALLE dank BMW Berlin zu den Höhepunkten im Berliner Kulturkalender. Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin zu den Wiedereröffnungsfeierlichkeiten: »Das STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Wiedereröffnung des neuen Opernhauses. Wir freuen uns daher mit der Staatsoper Unter den Linden alle Besucher Berlins auf den Bebelplatz einzuladen, um die Eröffnungsfeierlichkeiten vor der Kulisse der neusanierten Oper gemeinsam einzuläuten. Die langjährige Partnerschaft zur Staatsoper Unter den Linden ist uns eine große Freude und wir schauen den kommenden Spielzeiten im neu sanierten Haus gespannt entgegen.«

STAATSOPER FÜR ALLE wird auch online mitzuerleben sein: live auf ARTE Concert sowie auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de. Einen Tag später, am 1. Oktober wird das Konzert im Fernsehen auf ARTE ausgestrahlt.

Im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE werden auch alle weiteren Veranstaltungen des PRÄLUDIUMS aus dem Großen Saal für alle live auf den Bebelplatz übertragen – angefangen mit der Eröffnungspremiere der Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober: »Zum Augenblicke sagen: Verweile doch!« mit Robert Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und inszeniert von Intendant Jürgen Flimm.

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Immer mehr Besucher für klassische Musik

Am 18. August startet im Berliner Konzerthaus das erfolgreiche Jugendorchester-Festival Young Euro Classic. Die Konzerte sind in der Regel ausverkauft. Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) nimmt den Festivalstart zum Anlass, Zwischenbilanz des Klassiksommers 2017 zu ziehen.

© HR/Tim Wegner – Impression vom Open Air des hr-Sinfonieorchesters 2016

„Die sommerlichen Open-Air-, Festival- und Festspiel-Veranstaltungen klassischer Musik werden immer beliebter“, sagt DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens. „Trotz des eher durchwachsenen Sommerwetters beobachten wir eine weiter steigende Nachfrage beim Publikum.“ Die Münchner Opernfestspiele melden 97 Prozent Auslastung, ebenso die Kieler Oper mit ihrer Turandot Open-Air-Produktion. Die Auslastung des Schleswig-Holstein-Musikfestivals liegt zur Halbzeit bereits bei 84 Prozent und damit vier Prozent höher als im Vorjahr. Die Opernfestspiele Heidenheim verbuchen mit 17.600 Besuchen sogar eine fast 100-prozentige Auslastung.

„Dieser positive und erfreuliche Trend zieht sich quer durch fast alle Auswertungen der örtlichen Veranstalter. Ein ähnliches Bild zeigen auch die Saisonbilanzen der Spielzeit 2016/17“, sagt Mertens. Das Gärtnerplatztheater München meldet eine Auslastung von 90 Prozent sowie steigende Abonnentenzahlen. Die wieder eröffnete Staatsoperette Dresden erzielt 93,3 Prozent und das neu eröffnete Bochumer Musikforum eine traumhafte Auslastung von 98,6 Prozent. „Solche guten Zahlen gibt nun es seit mehreren Jahren. Sie sind ein Beleg, dass die Trendwende Klassik nicht mehr aufzuhalten ist.“

 

Konzerthaus Berlin beendet Saison 2016/17 mit Rekordbilanz

Zum Spielzeitende reißen die Rekordmeldungen nicht ab: nach der Staatsoperette Dresden, der Tonhalle Düsseldorf und vielen anderen meldet nun auch das Konzerthaus Berlin Rekordzahlen für die letzte Saison. Wir meinen: die #TrendwendeKlassik ist real!

Konzerthaus Berlin mit Rekordsaison 2016/17!

Das Konzerthaus Berlin schließt die Saison 2016/17 mit Rekordzahlen ab: Unter der Leitung des Intendanten Sebastian Nordmann gelang eine äußerst erfolgreiche Saison mit insgesamt 355 Veranstaltungen, die von 178.000 Gästen besucht wurden, das entspricht einem Zuwachs von 4,3% zur vorherigen Saison. Zugleich konnte die durchschnittliche Auslastung von 83%  auf 84,4% gesteigert werden. Das ist die höchste Auslastung, die das Konzerthaus seit Einführung einer offiziellen Besucherstatistik erzielen konnte. Die Sinfonie-Konzerte des Konzerthausorchesters im Großen Saal hatten eine durchschnittliche Auslastung von 86%. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf lagen bei 4.315.513 Euro und damit um 12,7% über dem Erlös der Vorsaison. Auch dieser Wert ist der höchste jemals erzielte.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Programmatik, insbesondere unsere themenbezogenen Festivals und innovative Formate wie „Mittendrin“, so großen Zuspruch bei unserem Publikum finden und unsere Webvideo-Serie #klangberlins weltweit beachtet wurde“, so Intendant Sebastian Nordmann.

Beim Festival USA im Februar 2017 brachte das Konzerthaus Berlin den „melting pot“ der US-Klangkulturen an den Gendarmenmarkt und begeisterte mit einer Auslastung von 84,4% 12.584 Besucher. Die Hommage an den Ausnahmekünstler Alfred Brendel bewegte im April 2017 13.176 Besucher und erreichte eine Auslastung von 83,3%. Das Konzerthaus lud in der abgelaufenen Spielzeit 2.500 Geflüchtete in seine Konzerte ein.

Konzerthaus Berlin führt Augmented Reality-App ein

Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin entwickelt das Konzerthaus seit August 2016 innovative Vermittlungskonzepte für klassische Musik im digitalen Raum. Die Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf dem Eintauchen in virtuelle Welten, Virtual Reality (VR), und zum anderen auf der Erweiterung der Realität durch virtuelle Elemente, sogenannte Augmented Reality (AR). Das dreijährige Projekt Virtuelles Konzerthaus wird durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert (EFRE). Der Fokus der Projektarbeit liegt darauf, neue Zugänge zur Klassik zu schaffen und diese interaktiv zu vermitteln.

Konzerthaus Berlin goes App (c)Konzerthaus

Nach einer im September 2015 erfolgreich eingeführten Virtual-Reality-Anwendung, bei der die Besucher einen 360°-Blick mitten in das Konzerthausorchester Berlin werfen können, schöpft das Konzerthaus Berlin weiter die innovativen Möglichkeiten der Digitalisierung aus. Wer sich die interaktive AR-App „Konzerthaus Plus“ auf sein Smartphone lädt, kann in der neuen Saisonbroschüre, auf besonderen Postkarten und bald auch im Vestibül des Konzerthaus Berlin digital erweiterte Räume entdecken und damit multimedial noch mehr erfahren, hören und erleben. Ein Audioplayer zum Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, ein 3D-Modell des Hauses oder eine interaktive Landkarte für das im Februar 2018  stattfindende Festival Baltikum sind unter anderem über die App abrufbar. Weiterer Content wird stetig produziert.

„Konzerthaus Plus“ im App Store oder Google Play Store. Der Download der App ist kostenfrei. Verfügbar ab Android 5.0 & iOS 10.

Video-Demo der App

#klangberlins Konzerthausorchester erspürt die Klänge von Berlin

Wie klingt eine Großstadt? Wie kann man den Klang einer Stadt mit Orchesterinstrumenten charakterisieren? Das Konzerthausorchester Berlin wagt mit einem Augenzwinkern ein Experiment. Unbedingt anschauen: das typische Tür-Schließsignal ein Berliner S-Bahn. Und vieles mehr. Gute Idee, schöne Konzeption und gelungene nonverbale (Tourismus-) Werbung! Folge 2 der Serie.

Klassik wird immer populärer

Die Klassikszene in Deutschland boomt: viele Orchester und Theater melden für die vergangenen Saison hohe Auslastungszahlen, die großen sommerlichen Musikfestivals sind mit ausverkauften Veranstaltungen gestartet, und ganz aktuell locken große Klassik-Opern-Air-Events in Berlin, Hamburg, München und andernorts zehntausende Musikinteressierte auf Straßen und Plätze.

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Zum Beispiel Hamburg: für das erste HafenCity Open Air mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester dürfen sich am  8. und 9. Juli die Besucher auf zwei Konzertabende mit dem Gastdirigenten Krzysztof Urbański und der Star-Cellistin Sol Gabetta freuen. Neben den jeweils 2000 Gästen direkt vor der Bühne, können viele weitere die Events auf zwei Videowänden außerhalb der Konzertfläche miterleben. An beiden Abenden lädt der NDR zum HafenCity Open Air Public Viewing ein. Über eine 80 Quadratmeter große Videowand haben Besucher entlang des Buenos-Aires-Kais beste Sicht auf die Übertragung. Eine weitere Videowand steht direkt auf dem Baakenhöft neben der Baakenhafenbrücke am Petersenkai in Nähe des View Points.

Darüber hinaus ist das Konzert am Freitag, dem 8. Juli, per Livestream in der arte-Mediathek zu sehen. Auch im NDR Hörfunk und Fernsehen ist das Open-Air-Event ein Thema. Auch NDR 90,3 und NDR Kultur sind dabei, wenn in der HafenCity klassischen Töne erklingen. NDR 90,3 Kultur Redakteur Daniel Kaiser und Claudio Campagna von NDR Kultur sind live vor Ort.

Beispiel Berlin: Bereits zum 10. „Staatsoper für alle“-Konzert lädt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim an diesem Samstag, dem 9. Juli, um 18 Uhr ein: Open-Air im Herzen Berlins auf dem Bebelplatz und bei freiem Eintritt dank BMW Berlin. Zum vierten Mal in Folge spielt die international gefeierte georgische Violinistin Lisa Batiashvili als Gast. Für alle, die nicht live in Berlin dabei sein können, bieten BMW und die Staatsoper Berlin ab 18 Uhr einen kostenlosen Livestream unter www.staatsoper-berlin.de an.

Auch an zahlreichen weiteren Orten bieten Orchester in diesen Tagen klassische Musik einem breiten Publikum dar. Diese Öffnung der Klassikszene außerhalb der traditionellen Konzertsäle und die hohe Publikumsnachfrage (das „Staatsoper für alle“-Konzert 2015 hatte über 50.000 Besucher) sind ein lebender Beweis für die hohe Attraktivität von Orchester-Liveaufführungen und ein wichtiges Signal für Politik, Medien und Sponsoren.

Konzerthausorchester Berlin: Musikalischer Feriengruß

Es wird so manches von Orchestern oder Zuschauern auf Youtube platziert. Nicht alle Beiträge erzielen dabei ein hohe Reichweite, was teilweise aber auch mit der häufig noch zu geringen Verlinkung einzelner Orchester in den sozialen Medien auf verschiedenen Plattformen zu tun hat. Da geht also noch was. Bedarf allerdings auch einer Strategie nebst ausreichendem Ressourceneinsatz.

Das Konzerthausorchester Berlin jedenfalls hat einen simplen wie schönen Trailer ins Netz gestellt und sich mit der „Ode an die Freizeit“ in den verdienten Spielzeiturlaub verabschiedet.