Mainz: Konferenz „Orchester & Schule“ am 9./10. Juni 2017

Mit der Fachkonferenz „Orchester & Schule“ am 9. und 10. Juni 2017 in Mainz will die Deutsche Orchester-Stiftung einen Impuls setzen, um die Zusammenarbeit von Orchestern und Schulen nachhaltig zu fördern und alle an diesem Prozess Beteiligten in Austausch zu bringen.

Alle Kooperationspartner von Orchester & Schule – Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, netzwerk junge ohren e. V., Bundesverband Musikunterricht Rheinland Pfalz und die Musikhochschule Mainz – wollen:

  • Wege aufzeigen, wie in Schulen nachhaltiges Interesse an Musik für alle Altersstufen geweckt werden kann;
  • Eine Plattform bieten, um Struktur von Schule und Orchester gegenseitig zu verstehen;
  • Best practise aufzeigen, wie erfolgreiche Kooperationen konzipiert werden können.

Die Konferenz richtet sich an Musiklehrer/innen, Musikvermittler/innen, (Orchester)-Musiker/innen und Vertreter/innen von Förderern, Kultusministerien und Kulturverwaltungen.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.orchesterundschule.de .

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Tonhalle Düsseldorf baut Familienprogramm mit Sponsoring der ARAG aus

Ab der kommenden Spielzeit kooperieren die Tonhalle Düsseldorf und der ARAG Konzern für die Ausweitung des Angebots der Kleinen Tonhalle. Damit verbunden sind insbesondere fast doppelt so viele Veranstaltungen für Kinder bis drei Jahren. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass vor allem Kinder- und Jugendangebote für Sponsoren besonders attraktiv sind. Vielleicht auch ein gutes Beispiel für andere Orchester und Konzerthäuser.

Pressetermin "Kleine Tonhalle", Personen (v.l.n.r.): Evelyn Arndt mit Handpuppe Clara, Klaus Heiermann (Generalbevollmächtigter ARAG), Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf)

Evelyn Arndt mit Handpuppe Clara, Klaus Heiermann (Generalbevollmächtigter ARAG), Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf)

Über 70 öffentliche Konzerte für Familien veranstaltete die Tonhalle in der vergangenen Saison, nahezu alle Veranstaltungen waren restlos ausverkauft. Zudem bot das Konzerthaus ein breit gefächertes und stets ausgebuchtes Angebot für Kindergärten und Schulen an. Intendant Michael Becker: „Die Familienwochen der Tonhalle sind bundesweit einmalig. Die Nachfrage nach unseren Veranstaltungen für klar definierte Altersgruppen ist  riesengroß. Dank der ARAG haben wir nun die Möglichkeit, ein noch deutlich größeres Programm für Kinder jeden Alters anzubieten.“

Für Klaus Heiermann, Generalbevollmächtigter der ARAG SE, ist das Familienangebot der Tonhalle ein besonderes Düsseldorfer Kulturgut: „Als international tätiges Düsseldorfer Familienunternehmen unterstützen wir gerne dieses einzigartige Angebot für Familien. Musik verbindet Menschen überall und bereichert unsere Kulturlandschaft.“ Das Sponsoring des ARAG Konzerns ermöglicht ab der Spielzeit 2016/17 den Anstieg auf etwa 100 Veranstaltungen für Kinder und Familien pro Saison.

Die Tonhalle strukturiert den Vorverkauf für die Familienwochen neu: Nicht mehr gebündelt an einem Tag, sondern spezifisch nach den einzelnen Konzertreihen aufgeteilt, können Tickets für die jeweiligen Konzerte nun gezielt gekauft werden. Karten kosten für Kinder fünf und für Erwachsene zehn Euro. Interessenten für Familienkonzerte könne sich unter www.tonhalle.de in den Online-Newsletter der einzelnen Konzertreihen eintragen. Er informiert rechtzeitig über die Termine für den Vorverkaufsstart der unterschiedlichen Reihen.

Wie Orchester mit Musik ein Beitrag zur Integration leisten können

Am 14. Mai 2016 fand in Nordsachsen der zweite Integrationstag der Sächsischen Bläserphilharmonie mit ihrem Chefdirigenten Thomas Clamor unter dem Titel „(Noten-)Schlüssel zur Integration“ in Grimma statt.

Der Einladung zur musikpädagogischen Willkommensfeier des Landkreises Leipzig und der Stadt Grimma folgten rund 300 Asylsuchende und Flüchtlinge aus dem Landkreis Leipzig. Flüchtlingsfamilien bekamen die Chance, sich im Rahmen eines Instrumentenkarussells an einem Instrument auszuprobieren oder auf bereits vorhandene Instrumentenkenntnisse aufzubauen. Unter Anleitung der Mitglieder der Sächsischen Bläserphilharmonie probten die Teilnehmer an den Instrumenten, um mit anderen Instrumentalisten der Region ein Konzert am Nachmittag zu gestalten.

Dazu wurde im Auftrag des Orchesters ein Kurzfilm erstellt, der das Projekt vorstellt und der hier angeschaut werden kann.

Weitere Informationen zum Projekt „(Noten-)Schlüssel zur Integration“ sind auf der Orchester-Homepage unter http://www.saechsische-blaeserphilharmonie.de/orchester/notenschluessel-zur-integration.html zusammengestellt.

 

Auf dem Weg zur Eröffnung im Januar 2017: Elbphilharmonie Hamburg!

Ein großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus: Ab dem 11. Januar 2017 beginnt das Festival zur Eröffnung der Elbphilharmonie in Hamburg. Die Eröffnung dieses spektakulären Konzerthauses dürfte die Diskussion um den gesellschaftlichen Stellenwert der Musik positiv befeuern. Das wird Auswirkungen auf den gesamten institutionellen Musikbetrieb in Deutschland haben. Denn auch in Städten wie München, Nürnberg oder Bochum stehen Konzertsaalneubauten an.

Die Elbphilharmonie: Neues Wahrzeichen für Hamburg (c) Maxim Schulz

Die Elbphilharmonie: Neues Wahrzeichen für Hamburg (c) Maxim Schulz

Am 11. April 2016 wurde im Beisein des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz sowie des Intendanten des NDR Lutz Marmor im 3. Obergeschoss des Parkhauses der Elbphilharmonie das Programm der Konzertsaison 2016/17 vorgestellt. Die Präsentation des Programms übernahm Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg. Die kommende Saison ist die erste, bei der die Musik ganz wesentlich im neuen Konzerthaus an der Elbe spielen wird.

Den Besuchern der Programmvorstellung bot sich eine überraschende Bildwelt. Im Aufgang durch die Spindel des Parkhauses, auf der später die ein- und ausfahrenden Autos verkehren werden, präsentierte die mit der Kampagne zur Eröffnung beauftragte Werbeagentur Jung von Matt auf den geschwungenen Wänden mehrere Bildmotive, die Street-Art-Künstler in den vergangenen Tagen auf Flächen im öffentlichen Raum aufgebracht hatten. Dabei handelt es sich um eindrucksvolle, gewitzte und farbkräftige Visualisierungen einiger Themen der Konzertsaison – etwa des Festivals SALĀM SYRIA, der Produktion »Call Me God« von und mit John Malkovich, die von der Elbphilharmonie in Auftrag gegeben wurde, oder ¡VIVA BEETHOVEN! – das ist das Motto, unter dem Gustavo Dudamel im März an fünf Konzertabenden in Folge sein Orquesta Sinfónica Simón Bolívar aus Caracas durch die neun Beethoven-Sinfonien führt.

Die junge, dynamische Umsetzung programmatischer Inhalte durch Graffiti und Street Art soll nachhaltig in die Stadt hineinstrahlen. Die Elbphilharmonie werde schließlich »kein Musentempel aus Samt und Seide für die oberen Zehntausend«, sagte Bürgermeister Olaf Scholz. »Schön und rau steht die Elbphilharmonie mitten im Herzen der Stadt. Schon ihre Lage fordert uns dazu heraus, sie zu einem Haus für alle zu machen. Das Programm der Eröffnungssaison erfüllt dieses Versprechen nun endlich mit Leben. Ambitioniert und herausfordernd präsentiert sich die künstlerische Agenda. Sie strebt mit großen Namen nach musikalischer Exzellenz, aber zugleich mit Vielfalt und Offenheit auch nach gesellschaftlicher Relevanz. Gerade die Festivals knüpfen ein weltumspannendes künstlerisches Netz, das die wirtschaftliche Verflochtenheit der Welthafenstadt entscheidend ergänzt. Diese kulturelle Dimension künftig auch mitten im Hafen erleben zu können – genau an dem Ort, der Hamburgs Weltoffenheit schon immer begründet hat –, erzeugt eine einzigartige Spannung. Ich bin mir sicher: Die Eröffnung der Elbphilharmonie wird nicht nur den Hafen, sondern die ganze Stadt zum Klingen bringen.« Scholz verwies auch auf das umfangreiche Education-Programm, das »sehr konsequent« den Wunsch der Stadt umsetze, dass künftig jedes Schulkind mindestens einmal die Elbphilharmonie besuchen sollte.

Kultursenatorin Prof. Kisseler verweist auf das gute Zusammenwirken der maßgeblichen Institutionen des Hamburger Konzertlebens beim Zustandekommen des Programms – das NDR Elbphilharmonie Orchester, das künftig im Kleinen Saal in der Elbphilharmonie beheimatete Ensemble Resonanz, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, die Hamburger Symphoniker als Residenzorchester der Laeiszhalle, die Konzertdirektion Dr. Goette sowie Elbphilharmonie und Laeiszhalle selbst.

 

NDR-Intendant Lutz Marmor nannte die in Kürze anstehende Umbenennung des Sinfonieorchesters seines Hauses in NDR Elbphilharmonie Orchester »ein Bekenntnis zu diesem einzigartigen und wegweisenden Kulturprojekt«. Es habe die Kraft, »eine starke Marke zu werden, die weit über Norddeutschland hinaus strahlen wird«. Die besonders kostengünstigen »Konzerte für Hamburg«, die das NDR Elbphilharmonie Orchester im Januar und im Juni 2017 für bis zu 60.000 Besucher spielen wird, wertete Marmor als besonderes Anliegen des NDR sowie von Thomas Hengelbrock und ihm selbst. »Klassik ist für alle da«, so Marmor weiter. »Wir möchten dazu beitragen, dass in diesem visionären Bau möglichst viele Menschen Musik auf Spitzenniveau erleben können.«

Laut Generalintendant Lieben-Seutter bietet das Programm eine für Hamburg beispiellose Dichte an hochkarätigen Konzerten. »Es ist so vielfältig, dass wirklich für jeden etwas dabei ist, auch so manche Überraschung. Das Konzertprogramm richtet sich gleichermaßen an Kenner aus aller Welt wie an musikalische Neueinsteiger.« Besonderes Augenmerk legte Lieben-Seutter auf das Programm des ERÖFFNUNGSFESTIVALS, das vom 11. bis 29. Januar 2017 mit spektakulären Namen vom Chicago Symphony Orchestra bis zu den Einstürzenden Neubauten aufwartet. Viel Platz räumt das Programm zeitgenössischer Musik ein. So gebe es in der Eröffnungssaison eine ganze Reihe von Uraufführungen von Werken bedeutender heute lebender Komponisten. Dass das Haus nicht für Klassik allein offen sei, belege die Fülle an Konzerten aus dem Bereich Jazz, Pop und World Music.

In dem nahezu 1 Kilo schweren Jahrbuch 2016/17 kann man nachlesen, auf welch vielfältige Weise die Elbphilharmonie, Hamburgs neues Wahrzeichen, dazu beitragen will, dass die Metropole an der Elbe zu einer der wichtigsten Musikstädte der Erde aufsteigt. Das digitale Jahrbuch gibt es hier: https://issuu.com/elbphilharmonie/docs/elbphilharmonie-jahrbuch-16-17

 

Concerti-Klassikstudie 2016 „Typisch Klassik“: Nachfrage nach klassischer Musik ist deutlich besser als erwartet!

Die bundesweit repräsentativ online erhobene Klassikstudie wurde heute am 7. April 2016 in Frankfurt/Main auf der Musikmesse vorgestellt. Auftraggeber ist die Zeitschrift concerti. Die Erhebung und Auswertung erfolgte durch Prof. Michael Haller (Hamburg Media School) auch unter Einbeziehung aktueller Erhebungen des Instituts Allensbach.

Panel zur Studienvorstellung in Frankfurt/Main

Panel zur Studienvorstellung in Frankfurt/Main

Erste wesentliche Ergebnisse: Etwa ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland hört klassische Musik (von „sehr gern“ bis „auch noch gern“). Dieser Anteil liegt deutlich höher, als bisher angenommen. Diese Bevölkerungsgruppe setzt sich aus allen Altersgruppen und nicht nur aus älteren Menschen zusammen. Überraschend: Insbesondere bei der Gruppe der unter 30 Jährigen besteht eine hohe Klassikaffinität. Dabei kommt dem Live-Erlebnis eine wichtige Bedeutung zu. Die Schranke zwischen U- und E-Musik scheint inzwischen aufgelöst. Klassische Musik ist bei den musikalisch Interessierten in den täglichen Ablauf integriert, nicht nur (aber auch) zur Entspannung. Die Klassikaffinität ist deutlich höher bei Menschen, die selbst aktiv vokal oder instrumental musizieren (zwei Drittel der Befragten). 17 Prozent der Befragten streamen klassische Musik, 35 Prozent schauen sich Klassikvideos im Internet (z.B. auf YouTube) an.

Das potenziell zusätzliche Klassikpublikum ist insgesamt gewachsen („Das Stück kenne ich zwar nicht, hört sich aber interessant an, da gehe ich mal hin“). Nur 41 Prozent der Befragten messen dem Musikunterricht eine wesentliche Rolle bei Entwicklung der Klassikliebe zu. Mehr als die Hälfte der Befragten kam als Kind (Etern, Familie) mit klassischer Musik in Kontakt. Insgesamt ist der Klassikmarkt fragmentierter (spezialisierter) geworden. Fast 65 Prozent bewerten klassische Musik als entspannend, über 80 Prozent als emotional berührend, immerhin 44 Prozent als unterhaltend. Am beliebtesten sind große Konzertformate, gefolgt von Kammerkonzerten; Oper und besonders Operette scheiden bei der Beliebtheit schlechter ab. Die Entscheidung ein Konzert zu besuchen, hängt überwiegend von Programm (fast 80 Prozent) und Interpreten (über 70 Prozent), weniger vom Eintrittspreis (25 Prozent) ab.

Die vollständige Auswertung der Klassikstudie wurde für Juni 2016 angekündigt.

Symphonic Mob am Leipziger Platz in Berlin

Ein musikalisches Vermittlungsprojekt der besonderen Art veranstaltet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) am 19. September. Zum zweiten Mal wird es in der Hauptstadt einen Symphonic Mob geben. An dem Spontanorchester können sich Laien beteiligen, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben und einmal mit Profimusikern auftreten wollen. Auf dem Programm stehen jeweils zwei Tänze von Brahms und Dvořák.

DEU, Deutschland, Berlin, 31.08.2014, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: erster Symphonic Mob im Auswärtigen Amt, [(c) Kai Bienert, Borkumstr.10, 13189 Berlin, Tel: 030 4719696, Mobil: 0171 5418507, Email: kb@mutesouvenir.com, www.mutesouvenir.com, Bankverbindung: Deutsche Bank 24, BLZ: 10070024, KTO: 2067650, IBAN: DE83100700240206765000, BIC(SWIFT):DEUTDEDBBER, Finanzamt Pankow/Weissensee, StNr.: 35/229/00156, UST-ID:DE137081101,NUTZUNG NUR GEGEN HONORAR UND COPYRIGHTNENNUNG! NO MODEL RELEASED - PERSÖNLICHKEITSRECHTE VOR DER PUBLIKATION KLÄREN! WWW.FREELENS.COM/CLEARING/] [#0,26,121#]

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: erster Symphonic Mob am 31. August 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin, (c) Kai Bienert

Das Konzert beginnt um 15 Uhr auf der Piazza der Mall of Berlin am Leipziger Platz, die Probe bereits 13.30 Uhr. Teilnehmen kann jeder, egal wie alt und wie gut das Instrument gespielt wird. Hauptsache, das Instrument kann ohne Verstärkung gespielt werden.

Die erste Veranstaltung in diesem innovativen Format fand am 31. August 2014 statt. Am Symphonic Mob im Auswärtigen Amt nahmen hunderte Laien teil. Das DSO erregte damit viel Aufmerksamkeit.

Mehr Informationen zum 19. September, u.a. Noten zum Herunterladen und Video-Tutorials, gibt es hier.
Hier geht es zum Mob-Video im vergangenen Jahr.

Berliner Philharmoniker verlängern Partnerschaft mit Deutscher Bank um weitere 5 Jahre

Die Deutsche Bank und die Berliner Philharmoniker setzen ihre Partnerschaft fort und verlängern den Kooperationsvertrag um weitere fünf Jahre bis 2020. Die Verlängerung der Partnerschaft wurde anlässlich der zum dritten Mal stattfindenden Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden bekanntgegeben. Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, betonte, dass man stolz sei , seit über einem Vierteljahrhundert der Partner der Berliner Philharmoniker zu sein und sich freue, dieses Spitzenorchester auch in den nächsten Jahren aktiv zu begleiten. Die langjährige und exklusive Verbindung eines Orchesters und einer Bank sei in der Welt einzigartig. Disziplin, Können und Innovationskraft machten die Berliner Philharmoniker zu einem idealen Partner für die Deutsche Bank.

Martin Hoffman, Sir Simon Rattle, Jürgen Fitschen (vlnr.) - Foto: Monika Rittershaus

Martin Hoffman, Sir Simon Rattle, Jürgen Fitschen (vlnr.) – Foto: Monika Rittershaus

Die Berliner Philharmoniker – so Intendant Martin Hoffmann – freuten sich sehr auf weitere fünf Jahre Partnerschaft mit der Deutschen Bank. Gemeinsam habe man schon viel erreicht: Das Education-Programm, die Einrichtung der Digital Concert Hall und als neueste Ergänzung die Vokalhelden, das nachhaltige Chorprogramm in den Berliner Stadtteilen. Diesen Weg könne man jetzt, dank der großzügigen Unterstützung der Deutschen Bank, weiter fortsetzen.

Chefdirigent Sir Simon Rattle meinte: »Musik ist kein Luxus, sondern gehört zum Leben eines jeden Menschen – dank der Deutschen Bank können wir dies seit vielen Jahren nicht nur sagen, sondern auch zeigen. Ohne sie wäre unser Education-Programm nicht möglich gewesen. Ihr gilt unser Dank für weitere fünf Jahre Unterstützung unserer Ideen!«

Hintergrund:

Die Deutsche Bank unterstützt die Berliner Philharmoniker seit 1989. Gemeinsam haben beide Partner viele zukunftsweisende Projekte initiiert und umgesetzt. In der Vergangenheit betrug die jährliche Unterstützung rund 6 Mio. Euro im Jahr. So ermöglicht die Bank seit 2009 ein in der klassischen Musik bisher einmaliges Projekt, das über nationale und soziale Grenzen hinweg die Welt musikalisch näher zusammenrücken lässt: die Digital Concert Hall. Die Konzerte der Berliner Philharmoniker können in brillanter Bild- und Tonqualität rund um den Globus und zu jeder Zeit via Internet empfangen werden. Seit ihrem Start haben sich mehr als 550.000 Nutzer in der Digital Concert Hall registriert. Dass Musik Grenzen überwinden kann, beweist auch das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, das seit dem Jahr 2002 mehr als 37.000 Kinder und Jugendliche an klassische Musik heranführt. Ob Tanz, Gesang oder das Spielen eines Instruments, jedes Kind kann auf seine eigene musikalische Entdeckungsreise gehen.

Seit Herbst 2013 bildet das Chorprojekt Vokalhelden den Schwerpunkt des Education-Programms. In drei Berliner Bezirken sind Lebensräume für das gemeinsame Singen und Musizieren entstanden – insbesondere für Kinder, die bislang keinen Zugang zu klassischer Musik hatten. Als verlässlicher privater Förderer wird die Deutsche Bank die Berliner Philharmoniker auch in den kommenden Jahren auf ihren Konzertreisen im In- und Ausland begleiten und zu Beginn jeder Spielzeit das Saison-Eröffnungskonzert in Berlin präsentieren.