Halberstadt: Vier junge Nachwuchskomponisten in Orchesterwerkstatt ausgezeichnet

In Halberstadt ist die „29. Orchesterwerkstatt junger Komponisten“ mit einem öffentlichen Konzert feierlich zu Ende gegangen. Vier Nachwuchskomponisten im Alter von nur 13 bis 15 Jahren aus Sankt Augustin, Darmstadt, Hamburg und Wunstorf durften sich über dotierte Auszeichnungen freuen.

Halberstadt/ Sachsen-Anhalt. Ein Konzert mit insgesamt sechs Uraufführungen war am 24. Mai 2018 im Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt zu erleben: Das Orchester spielte die Werke junger Tonkünstler, die aus ganz Deutschland angereist waren, um vom 21. bis 23. Mai gemeinsam mit erfahrenen Musikern an ihren Partituren zu arbeiten. Vier Talente sind im Anschluss an das Konzert mit Förderpreisen ausgezeichnet worden.

Teilnehmer der Orchesterwerkstatt (v.l.): Tjarbe Jonathan-Ernst Björkson, Ferdinand Heuberger, Helene Scharfe, Christian Brandenburger, Felix Gerstner, Johann Jakob Rahmstorf – Foto: Ray Behringer

Den Andreas-Werckmeister-Preis der Stadt Halberstadt, dotiert mit 500 Euro, überreichte Oberbürgermeister Andreas Henke an Christian Brandenburger. Der 14-jährige aus Sankt Augustin bei Bonn hatte die Jury mit seinem Stück „Landschaften III – Traumlandschaft“ überzeugt, das Teil eines größeren Werks ist.

Der Preis der Deutschen Orchester-Stiftung – ebenfalls in Höhe von 500 Euro – geht zu gleichen Teilen an Johann Jakob Rahmstorf (13 Jahre) und Tjarbe Jonathan-Ernst Björkson (14 Jahre). Der aus Hamburg stammende Rahmstorf wurde für sein Werk „Orchesterstück“ ausgezeichnet. Tjarbe Björkson aus dem niedersächsischen Wunstorf erhielt den Preis für seine Komposition „Dreißig Namen für Fluss“.

Den mit einem Kompositionsauftrag im Wert von 1000 Euro verbundenen Preis des Kuratoriums Stadtkultur Halberstadt durfte Ferdinand Heuberger entgegennehmen. Der 15-jährige Darmstädter hatte für die Orchesterwerkstatt das Stück „Sinfonie in einer Skizze“ verfasst. Heuberger erhielt außerdem den IMPULS-Preis. Dieser sieht die Teilnahme an der internationalen Masterclass 2019 vor, die im Rahmen des IMPULS-Festivals von der Komponistin und Orchesterwerkstatt-Tutorin Annette Schlünz geleitet wird.

Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke würdigte die Orchesterwerkstatt als „ganz besonderen Schatz“ der Stadt, die von 2018 bis 2020 unter dem Titel „Schatzjahre“ verschiedene Kulturjubiläen feiert. So begeht das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters im kommenden Jahr seinen 100. Geburtstag, die Orchesterwerkstatt selbst wird 30 Jahre alt. Henke: „Jungen und jüngsten Komponisten wird ein Podium geboten, auf dem sie Orchesterfahrung sammeln, wo sie Aufführungspraxis erleben können“.Das Format trage dazu bei, dass diese Talente weiter gefördert werden, sodass sie „für kommende Generationen womöglich zu den modernen Klassikern zählen“.

Die „Orchesterwerkstatt junger Komponisten“ ist der einzige Kompositionswettbewerb Deutschlands, der vor allem Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahren offensteht. Er wird vom Landesmusikrat Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Nordharzer Städtebundtheater und der Stadt Halberstadt veranstaltet und vom Land Sachsen-Anhalt, der Deutschen Orchester-Stiftung (DOS), der Harzer Volksbank sowie dem Kuratorium Stadtkultur Halberstadt e.V. gefördert.

 

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Mitmachen beim 13. JUNGE OHREN PREIS !

Der renommierte Musikvermittlungswettbewerb JUNGE OHREN PREIS startet seine 13. Ausschreibung. Ab sofort ist das Online-Bewerbungsverfahren auf der frisch gelaunchten Webseite www.jungeohrenpreis.de zugänglich. Mit seinem Motto „Ausgezeichnetes für junge Ohren“ spürt der JUNGE OHREN PREIS herausragende Beispiele der Musikvermittlung im gesamten deutschsprachigen Raum auf und gilt als anerkannte Instanz auf diesem Gebiet. Erstmals setzt der Wettbewerb auf einen Themenschwerpunkt und fokussiert auf Programme zum Thema „Diversity“.

Ab sofort sucht der JUNGE OHREN PREIS die besten Programme für neues Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum. Es ist die 13. Ausschreibung des Wettbewerbs, der in zwei Kategorien die besten Formate und herausragende Persönlichkeiten im Feld Musikvermittlung prämiert.

Innovation und Nachhaltigkeit sind die zentralen Marker der Kategorie PROGRAMM. Denn nur die kontinuierliche und professionell aufgestellte Vermittlungsarbeit trägt dazu bei, Musik im gesellschaftlichen Leben zu verankern. Neu ist die thematische Fokussierung, die den JUNGE OHREN PREIS in den nächsten Jahren prägen wird.
Die 13. Ausschreibung legt dabei den Schwerpunkt auf den Aspekt „Diversity“. Gesucht sind Programme, die Menschen im gemeinsamen musikalischen Tun miteinander in Verbindung bringen, unabhängig von Alter, Geschlecht, kulturellem oder sozialem Hintergrund. In dieser Kategorie sind Vorschläge und Eigenbewerbungen möglich. In den kommenden beiden Jahren sollen „Musikvermittlung für Erwachsene“ und „ländlicher Raum“ die inhaltliche Akzentuierung darstellen.

In der Kategorie CHARAKTER sucht der JUNGE OHREN PREIS herausragende Persönlichkeiten und kreative Köpfe der Musikvermittlung. Das Vorschlagsverfahren ist denkbar einfach: Es genügt die Angabe einer Person mit einer kurzen Empfehlung. Eine Eigenbewerbung für die Kategorie CHARAKTER ist nicht möglich.

Für beide Kategorien sind vorschlagsberechtigt: Teilnehmer/innen und Mitglieder des netzwerk junge ohren e.V. sowie Mitglieder und/oder Mitarbeiter/innen von überwiegend öffentlich finanzierten professionellen Orchestern und Rundfunk-Klangkörpern aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Luxemburg.

Die Frist für Vorschläge und Bewerbungen läuft ab sofort und bis zum 30. September 2018 per Online-Verfahren über die Webseite www.jungeohrenpreis.de.

Die Preisträger/innen werden in einer feierlichen Preisverleihung im November 2018 bekanntgegeben. Das Rahmenprogramm um den Festakt bietet Musikprofis ein lebendiges Forum mit Konzerten, Nominiertenbörse und Konferenz zum fachlichen und kreativen Austausch.

Der 13. JUNGE OHREN PREIS wird gefördert durch die Gesellschaft für die Verwertung von Leistungsschutzrechten GVL. Medienpartner sind Deutschlandfunk Kultur, die neue musikzeitung und die Zeitschrift „das Orchester“.

Pressekontakt:

netzwerk junge ohren

Katharina von Radowitz

Tel. 030 53 00 29 45

Mail: k.radowitz@jungeohren.de

www.jungeohren.de

www.jungeohrenpreis.de

365 Tage Elbphilharmonie Hamburg: Bilanz eines spektakulären Erfolgs

Hamburg – Die Elbphilharmonie Hamburg liefert ein Jahr nach ihrer Eröffnung eine beeindruckende Erfolgsbilanz ab. Rund 850.000 Gäste besuchten über 600 Konzerte, weit über 4,5 Millionen pilgerten auf die Plaza, nahezu 70.000 Personen nahmen an Konzerthausführungen teil, und die Musikvermittlungs-Angebote der Elbphilharmonie verzeichnen über 60.000 Menschen jeden Alters als Mitwirkende.

Die Elbphilharmonie – ein neues Wahrzeichen

Vor einem Jahr, am 11. Januar 2017, wurde die Elbphilharmonie Hamburg mit einem Festkonzert im Beisein fast der gesamten damaligen Staatsspitze – Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle – feierlich eröffnet. Etwa ein Viertel der geladenen Gäste hatte die Teilnahme bei einer Ticketverlosung gewonnen. Seither hat die vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene Elbphilharmonie eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt. Rund 850.000 Menschen haben über 600 stilistisch vielfältige, stets der künstlerischen Exzellenz verpflichtete Konzertveranstaltungen in den Sälen der Elbphilharmonie besucht.

Neben den Konzertreihen des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und des Ensemble Resonanz gastierten rund 70 Orchester in der Elbphilharmonie, darunter viele der besten Orchester unserer Zeit. Rund 130 Ensembles, Bands und Chöre sorgten für ein breitgefächertes Konzertangebot, das weit über die Klassik hinaus von Jazz über Weltmusik, Rock, Pop bis zu Elektronik und Hip Hop reicht. Mit zahlreichen Festivalformaten und thematischen Schwerpunkten sowie einer Reihe von Uraufführungen fiel die Programmkonzeption durchwegs auf äußerst positive Resonanz.

Insgesamt nahmen mehr als 60.000 Mitwirkende die vielfältigen Musikvermittlungsangebote wahr, die vom Babykonzert über Schulworkshops und Familienkonzerte bis zur regelmäßigen Teilnahme bei einem der 5 Mitmachensembles reichen. Im Rahmen der Elbphilharmonie Instrumentenwelt in den Kaistudios konnten im Kalenderjahr 2017 mehr als 18.000 Kinder und Erwachsene im Rahmen von Workshops erstmals die unterschiedlichsten Musikinstrumente ausprobieren.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: »Die Elbphilharmonie hat die internationale Wahrnehmung Hamburgs verändert und die Kultur hat ein neues Zuhause im Herzen der Stadt bekommen. Abend für Abend ausverkaufte Konzerte und rund 4,5 Millionen Besucher auf der Plaza zeigen die große Faszination, die dieses Haus und die Musik ausüben. Die Elbphilharmonie begeistert die Hamburgerinnen und Hamburger und unsere Gäste. Die bestechende Idee, mit einem Haus für alle einen kulturellen Identifikationspunkt zu schaffen, ist voll und ganz aufgegangen. Hamburg ist stolz auf die Elbphilharmonie und die kulturelle Vielfalt der Stadt, die sich auch in der Elbphilharmonie widerspiegelt. Generalintendant Christoph Lieben-Seutter: »Aus dem unglaublich dichten Programm des Eröffnungsjahres einzelne Höhepunkte hervorzuheben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Neben den unzähligen Konzerterlebnissen ist es nach wie vor eine tägliche Freude zu erleben, wie beeindruckt Besucher wie Künstler von der Elbphilharmonie und ihrer Atmosphäre sind.«

Die Nachfrage nach Konzertkarten ist auch ein Jahr nach der Eröffnung ungebrochen hoch und übertrifft bei einzelnen Konzerten das Platzangebot um mehr als das 20-fache. Bei Vorverkaufsstarts von besonders gefragten Konzerten oder Konzertreihen kommt daher weiterhin ein Vergabeverfahren zur Anwendung, das die Tickets unter allen Bestellern nach dem Zufallsprinzip vergibt. Regelmäßig ausgebucht sind auch die von der Elbphilharmonie angebotenen Konzerthausführungen, in deren Rahmen sich bereits rund 70.000 Menschen einen Eindruck vom Gebäude und seiner Geschichte machen konnten.

Die Plaza, die kostenlos zugängliche Plattform in 37 Metern Höhe mit der fabelhaften Aussicht über Stadt und Hafen, hat mit weit über 4,5 Millionen Besuchern seit ihrer Eröffnung am 4. November 2016 selbst die optimistischsten Prognosen deutlich überschritten. Sie ist Hamburgs Besuchermagnet Nummer eins. Auch das exzellente Abschneiden Hamburgs in Städterankings international führender Medien wie der »New York Times« oder in einflussreichen Reiseführern wie »Lonely Planet« ist auf den gewaltigen Attraktivitätsschub der Stadt durch die Elbphilharmonie zurückzuführen.

Nicht zuletzt übertraf das Medienecho auf die Elbphilharmonie im Eröffnungsjahr alle Erwartungen. Mehr als 50.000 Artikel erschienen weltweit in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen, Periodika aller Art sowie online. Die Website http://www.elbphilharmonie.de verzeichnete rund 50 Millionen Zugriffe, und die Live-Streams und Konzertmitschnitte auf der Plattform Elbphilharmonie Worldwide sowie in den Social Media-Kanälen der Elbphilharmonie wurden insgesamt rund 3 Millionen mal aufgerufen.

Das Programm für die Konzertsaison 2018/19 wird im Mai veröffentlicht.

Deutsche Orchesterkonferenz 2018 in Halle/Saale

Diesen Termin sollte man sich vormerken: am 24. April 2018 findet die nächste Deutsche Orchesterkonferenz in Halle/Saale statt. Die ganztätige Veranstaltung in der Georg-Friedrich-Händel Halle befasst sich mit Musikvermittlung und Qualitätsmanagement im Rundfunk sowie für Orchester, Konzerthäuser.

Sprecher und Diskutanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden diskutieren mit Kultur- und Medienpolitikern, mit Praktikern und Moderatoren aus der Musikvermittlung, mit Rundfunkverantwortlichen und Konzerthauschefs. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Orchester- und Chormanager, Mitglieder professioneller Orchester und Chöre, Musikvermitler*innen, Kulturpolitiker*innen, Kulturmanager*innen und sonstige Interessierte.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zum Programm demnächst auf der Webseite der Deutschen Orchestervereinigung unter „Deutsche Orchesterkonferenz“ (www.dov.org).

Mainz: Konferenz „Orchester & Schule“ am 9./10. Juni 2017

Mit der Fachkonferenz „Orchester & Schule“ am 9. und 10. Juni 2017 in Mainz will die Deutsche Orchester-Stiftung einen Impuls setzen, um die Zusammenarbeit von Orchestern und Schulen nachhaltig zu fördern und alle an diesem Prozess Beteiligten in Austausch zu bringen.

Alle Kooperationspartner von Orchester & Schule – Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, netzwerk junge ohren e. V., Bundesverband Musikunterricht Rheinland Pfalz und die Musikhochschule Mainz – wollen:

  • Wege aufzeigen, wie in Schulen nachhaltiges Interesse an Musik für alle Altersstufen geweckt werden kann;
  • Eine Plattform bieten, um Struktur von Schule und Orchester gegenseitig zu verstehen;
  • Best practise aufzeigen, wie erfolgreiche Kooperationen konzipiert werden können.

Die Konferenz richtet sich an Musiklehrer/innen, Musikvermittler/innen, (Orchester)-Musiker/innen und Vertreter/innen von Förderern, Kultusministerien und Kulturverwaltungen.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.orchesterundschule.de .

Tonhalle Düsseldorf baut Familienprogramm mit Sponsoring der ARAG aus

Ab der kommenden Spielzeit kooperieren die Tonhalle Düsseldorf und der ARAG Konzern für die Ausweitung des Angebots der Kleinen Tonhalle. Damit verbunden sind insbesondere fast doppelt so viele Veranstaltungen für Kinder bis drei Jahren. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass vor allem Kinder- und Jugendangebote für Sponsoren besonders attraktiv sind. Vielleicht auch ein gutes Beispiel für andere Orchester und Konzerthäuser.

Pressetermin "Kleine Tonhalle", Personen (v.l.n.r.): Evelyn Arndt mit Handpuppe Clara, Klaus Heiermann (Generalbevollmächtigter ARAG), Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf)

Evelyn Arndt mit Handpuppe Clara, Klaus Heiermann (Generalbevollmächtigter ARAG), Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf)

Über 70 öffentliche Konzerte für Familien veranstaltete die Tonhalle in der vergangenen Saison, nahezu alle Veranstaltungen waren restlos ausverkauft. Zudem bot das Konzerthaus ein breit gefächertes und stets ausgebuchtes Angebot für Kindergärten und Schulen an. Intendant Michael Becker: „Die Familienwochen der Tonhalle sind bundesweit einmalig. Die Nachfrage nach unseren Veranstaltungen für klar definierte Altersgruppen ist  riesengroß. Dank der ARAG haben wir nun die Möglichkeit, ein noch deutlich größeres Programm für Kinder jeden Alters anzubieten.“

Für Klaus Heiermann, Generalbevollmächtigter der ARAG SE, ist das Familienangebot der Tonhalle ein besonderes Düsseldorfer Kulturgut: „Als international tätiges Düsseldorfer Familienunternehmen unterstützen wir gerne dieses einzigartige Angebot für Familien. Musik verbindet Menschen überall und bereichert unsere Kulturlandschaft.“ Das Sponsoring des ARAG Konzerns ermöglicht ab der Spielzeit 2016/17 den Anstieg auf etwa 100 Veranstaltungen für Kinder und Familien pro Saison.

Die Tonhalle strukturiert den Vorverkauf für die Familienwochen neu: Nicht mehr gebündelt an einem Tag, sondern spezifisch nach den einzelnen Konzertreihen aufgeteilt, können Tickets für die jeweiligen Konzerte nun gezielt gekauft werden. Karten kosten für Kinder fünf und für Erwachsene zehn Euro. Interessenten für Familienkonzerte könne sich unter www.tonhalle.de in den Online-Newsletter der einzelnen Konzertreihen eintragen. Er informiert rechtzeitig über die Termine für den Vorverkaufsstart der unterschiedlichen Reihen.

Wie Orchester mit Musik ein Beitrag zur Integration leisten können

Am 14. Mai 2016 fand in Nordsachsen der zweite Integrationstag der Sächsischen Bläserphilharmonie mit ihrem Chefdirigenten Thomas Clamor unter dem Titel „(Noten-)Schlüssel zur Integration“ in Grimma statt.

Der Einladung zur musikpädagogischen Willkommensfeier des Landkreises Leipzig und der Stadt Grimma folgten rund 300 Asylsuchende und Flüchtlinge aus dem Landkreis Leipzig. Flüchtlingsfamilien bekamen die Chance, sich im Rahmen eines Instrumentenkarussells an einem Instrument auszuprobieren oder auf bereits vorhandene Instrumentenkenntnisse aufzubauen. Unter Anleitung der Mitglieder der Sächsischen Bläserphilharmonie probten die Teilnehmer an den Instrumenten, um mit anderen Instrumentalisten der Region ein Konzert am Nachmittag zu gestalten.

Dazu wurde im Auftrag des Orchesters ein Kurzfilm erstellt, der das Projekt vorstellt und der hier angeschaut werden kann.

Weitere Informationen zum Projekt „(Noten-)Schlüssel zur Integration“ sind auf der Orchester-Homepage unter http://www.saechsische-blaeserphilharmonie.de/orchester/notenschluessel-zur-integration.html zusammengestellt.