Bilanz 2017/18: Berliner Staatsoper Unter den Linden mit Auslastung von 94%

Insgesamt hat die Staatsoper Unter den Linden in der Spielzeit 2017/18 zu rund 272 Veranstaltungen eingeladen, darunter zu 14 Musiktheater-Premieren im großen Haus und in der Neuen Werkstatt, zu 13 Opernwerken aus dem Repertoire und 87 Konzerten. Insgesamt wurde eine Auslastung von 94% erreicht.

Staatsoper für alle!

Über 196.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen der Staatsoper und Staatskapelle in Berlin sowie zusätzlich über 15.000 Besucher (exklusive Buenos Aires) zu den Gastspielkonzerten von Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin in Dresden, Paris, Wien und Salzburg. Gleich zwei Mal gab es in dieser Spielzeit STAATSOPER FÜR ALLE – bei freiem Eintritt dank BMW Berlin: Zum Auftakt des PRÄLUDIUMS zur Wiedereröffnung der Staatsoper fand am 30. September 2017 ein Live-Konzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim mit über 45.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Bebelplatz statt und auch die weiteren Opernvorstellungen und Konzerte rund um die Wiedereröffnung wurden live übertragen. Über 60.000 Besucher erlebten außerdem im Juni 2018 das 12. STAATSOPER FÜR ALLE-Wochenende mit dem Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim und der Opern-Live-Übertragung von Verdis MACBETH.

Großen Zuspruch bei Publikum und Presse fanden in der Spielzeit 2017/18 die Premieren von Richard Wagners TRISTAN UND ISOLDE (Regie: Dmitri Tcherniakov) mit Andreas Schager und Anja Kampe in den Titelpartien als Fortsetzung der langen Wagner-Tradition von Staatsoper und Staatskapelle, von Giuseppe Verdis FALSTAFF (Regie: Mario Martone) im Rahmen der diesjährigen FESTTAGE mit Michael Volle und von Verdis MACBETH (Regie: Harry Kupfer) mit Plácido Domingo und Anna Netrebko – alle drei Werke wurden von Daniel Barenboim dirigiert.

Neben acht Abonnementkonzerten der Staatskapelle Berlin – u. a. mit Solisten wie Maurizio Pollini, Renaud Capuçon, Lisa Batiashvili, Nadine Sierra, Anna Prohaska, Marianne Crebassa und Michael Volle sowie mit Gastdirigenten wie François-Xavier Roth, Christoph von Dohnányi und Sir Antonio Pappano – eröffneten Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin in dieser Spielzeit erneut das Musikfest Berlin, diesmal mit Anton Bruckners 8. Sinfonie. Am 7. Oktober 2017 spielte die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Dank an alle Berlinerinnen und Berliner das erste KONZERT FÜR BERLIN bei freiem Eintritt im Opernhaus.

Den Schwerpunkt des Konzertprogramms der Staatskapelle bildeten in dieser Saison Werke von Claude Debussy, dessen Todestag sich im März 2018 zum 100. Mal jährte. Seine Kompositionen waren bei vier Abonnementkonzerten, bei zwei FESTTAGE-Konzerten, beim Gastspiel der Staatskapelle im Wiener Musikverein, beim STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert sowie beim KONZERT FÜR BERLIN zu erleben. Bei den FESTTAGE-Konzerten waren die Wiener Philharmoniker zu Gast, ebenso wie Martha Argerich, Anna Prohaska, Marianne Crebassa, Anna Lapkovskaja und Maria Furtwängler, die Debussys selten aufgeführtes Werk »Le Martyre de Saint-Sébastien« konzertant darboten. Anlässlich seines 75. Geburtstags gab Daniel Barenboim im November 2017 gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Zubin Mehta ein Benefizkonzert.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 sind BMW und UBS Hauptpartner der Staatsoper Unter den Linden.

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STAATSOPER FÜR ALLE 2018 begeistert über 62.000 Menschen in Berlin

#TrendwendeKlassik auch in Berlin: Klassische Musik ist gefragt. Insgesamt 62.000 Musikbegeisterte kamen an diesem Wochenende zur 12. Ausgabe von STAATSOPER FÜR ALLE auf den Bebelplatz (16. Juni knapp 40.000 und am 17. Juni 22.000 Besucherinnen und Besucher). Erstmals seit 2012 fand die Veranstaltung wieder im »klassischen« Format statt – mit einem Open-Air-Konzert bei strahlendem Sonnenschein am Samstagmittag und einer Opern-Live-Übertragung am Sonntagabend. Dank BMW Berlin war auch in diesem Jahr der Eintritt für alle Besucher frei.

Staatsoper für alle! (Archiv)

Bei dem Konzert am 16. Juni spielte die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim unter freiem Himmel Gioachino Rossinis Ouvertüre zu IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Claude Debussys IBÉRIA aus IMAGES POUR ORCHESTRE sowie Igor Strawinskys LE SACRE DU PRINTEMPS. Zuvor wurden die Zuhörer auf dem komplett gefüllten Bebelplatz vom Schirmherrn des Formats, Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller zusammen mit Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, Intendant Matthias Schulz und Moderatorin Lisa Ruhfus begrüßt. Als Zugabe erklang die POLONAISE aus Peter I. Tschaikowskys EUGEN ONEGIN. Außerdem konnte das Konzert weltweit per Livestream miterlebt werden.

Am 17. Juni wurde die ausverkaufte Premiere von Verdis MACBETH mit Plácido Domingo in der Titelrolle und Anna Netrebko (Lady Macbeth) in der Inszenierung von Harry Kupfer live auf den Bebelplatz übertragen. Die musikalische Leitung der Staatskapelle Berlin übernahm Daniel Barenboim. Zum weiteren Ensemble gehörten Fabio Sartori (Macduff), Kwangchul Youn (Banquo), Florian Hoffmann (Malcolm), Evelin Novak (Kammerfrau), Jan Martiník (Mörder, Erscheinung), Dominic Barberi (Diener, Herold, Arzt) sowie Solisten des Kinderchors der Staatsoper. Nach dem Schlussapplaus in der Staatsoper verbeugten sich die Solisten, Daniel Barenboim und das Regieteam auch auf der Bühne auf dem Bebelplatz und wurden mit Standing Ovations von den vielen Tausend Opernfans begeistert gefeiert.

Matthias Schulz, Intendant der Staatsoper Unter den Linden: »Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen zu STAATSOPER FÜR ALLE auf dem Bebelplatz zusammengekommen sind, um gemeinsam das Konzert und die Live-Übertragung von Macbeth zu erleben. Es war ein ganz besonderer Höhepunkt unserer Eröffnungssaison zurück in der Staatsoper Unter den Linden! Ich hoffe, dass wir uns alle in einem Jahr wiedersehen, wenn am 15. und 16. Juni 2019 das nächste STAATSOPER FÜR ALLE stattfindet.«

»Für die Staatskapelle Berlin und für mich ist STAATSOPER FÜR ALLE ein ganz wunderbarer Bestandteil der Spielzeit. Ich bin sehr froh, dass es in diesem Jahr erstmals wieder im ursprünglichen Format stattfinden konnte und dass wir so viele Menschen an dem Konzert- und dem Opernerlebnis teilhaben lassen konnten.«, so Daniel Barenboim.

STAATSOPER FÜR ALLE findet im kommenden Jahr am 15. und 16. Juni 2019 statt, mit der Live-Übertragung von Wagners »Tristan und Isolde« in der Regie von Dmitri Tcherniakov, dirigiert von Daniel Barenboim und mit u.a. Anja Kampe, Andreas Schager und René Pape sowie mit einem Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Feierliche Wiedereröffnung der Staatsoper Berlin

Der beeindruckende Reigen der Neu- und Wiedereröffnungen von Theatern, Opernhäusern und Konzertsälen in Deutschland geht weiter: STAATSOPER FÜR ALLE heißt es wieder am 30. September. Zum Auftakt der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt Beethovens 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, dem Staatsopernchor sowie den Gesangsolisten Diana Damrau, Okka von der Damerau, Burkhard Fritz und René Pape auf dem Bebelplatz. Der Eintritt ist wie immer frei, Sponsor ist erneut BMW Berlin.

Berlin – Am 30. September um 17 Uhr lädt die Staatsoper Unter den Linden dank BMW Berlin zu einem besonderen STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert. Zum Auftakt des PRÄLUDIUMS der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden erklingt auf dem Bebelplatz die »Ode an die Freude«: Beethovens 9. Sinfonie gespielt von der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim und mit Diana Damrau (Sopran), Okka von der Damerau (Alt), Burkhard Fritz (Tenor) und René Pape (Bass) als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor.  Wie immer bei freiem Eintritt. Im Anschluss an das Konzert wird um 19 Uhr die Fassade der Staatsoper Unter den Linden mit einer animierten Videoprojektion, die durch die 275-jährige Geschichte des Hauses führt, bespielt.

»Ich freue mich in diesem Jahr besonders auf STAATSOPER FÜR ALLE und darauf, den Auftakt der Wiedereröffnung gemeinsam mit allen Berlinerinnen und Berlinern sowie Gästen aus aller Welt mit einer wahren ‚Ode an die Freude‘ zu feiern«, so Daniel Barenboim.

Seit mehr als 10 Jahren gehört STAATSOPER FÜR ALLE dank BMW Berlin zu den Höhepunkten im Berliner Kulturkalender. Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin zu den Wiedereröffnungsfeierlichkeiten: »Das STAATSOPER FÜR ALLE-Konzert steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Wiedereröffnung des neuen Opernhauses. Wir freuen uns daher mit der Staatsoper Unter den Linden alle Besucher Berlins auf den Bebelplatz einzuladen, um die Eröffnungsfeierlichkeiten vor der Kulisse der neusanierten Oper gemeinsam einzuläuten. Die langjährige Partnerschaft zur Staatsoper Unter den Linden ist uns eine große Freude und wir schauen den kommenden Spielzeiten im neu sanierten Haus gespannt entgegen.«

STAATSOPER FÜR ALLE wird auch online mitzuerleben sein: live auf ARTE Concert sowie auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de. Einen Tag später, am 1. Oktober wird das Konzert im Fernsehen auf ARTE ausgestrahlt.

Im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE werden auch alle weiteren Veranstaltungen des PRÄLUDIUMS aus dem Großen Saal für alle live auf den Bebelplatz übertragen – angefangen mit der Eröffnungspremiere der Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober: »Zum Augenblicke sagen: Verweile doch!« mit Robert Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und inszeniert von Intendant Jürgen Flimm.

Klassik Open Air-Konzerte werden immer beliebter

Open Air-Konzerte von Orchestern werden beim Publikum immer beliebter. Ein Höhepunkt dieser Saison wird der Auftritt der Berliner Philharmoniker am 27. August 2016 auf dem Kulturforum neben der Philharmonie. Open Airs sind eine hervorragende Möglichkeit, neue Zuhörer für klassische Musik zu gewinnen, sie auf die beginnende Spielzeit neugierig zu machen und in Konzertsäle oder Opernhäuser zu locken.

© HR/Tim Wegner - Impression vom Open Air des hr-Sinfonieorchesters am 17. August 2016.

© HR/Tim Wegner – Impression vom Open Air des hr-Sinfonieorchesters am 17. August 2016.

Mit solchen Auftritten erreichen Orchester und auch Chöre ein unglaublich großes Publikum: über 40.000 Zuhörer kamen am 9. Juli 2016 in Berlin zum „Staatsoper für alle“-Konzert mit der Berliner Staatskapelle und Daniel Barenboim. Beim Sommernachts-Open Air des Kasseler Staatsorchesters waren am 16. Juli in Kassel mehr als 30.000 Zuhörer. Dem hr-Sinfonieorchester hörten am 17. August in Frankfurt am Main rund 20.000 Menschen zu (Foto), und zum NDR Classic Open Air am 23. Juli in Hannover versammelten sich 37.000 Musikliebhaber. Und dies ist nur eine kleine Auswahl aus den größeren Open-Air-Veranstaltungen. Zahlreiche kleinere Open-Air-Events und Festivals zogen bundesweit über den Sommer weitere zehntausende Interessierte an. Viele Konzerte werden zusätzlich auf Leinwände oder per Livestream, im Radio und Fernsehen übertragen.

Der Erfolg der populären Sommerauftritte ist ein weiteres Indiz, dass sich immer mehr Menschen, darunter viele junge, für klassische Musik interessieren. Eine offizielle Statistik, die Zuschauerzahlen oder den Auslastungsgrad bei Open Air-Konzerten oder Sommerfestivals flächendeckend erfasst, existiert in Deutschland leider noch nicht. Die Besucherzahlen dieses Sommers sind jedenfalls ermutigend.

Klassik wird immer populärer

Die Klassikszene in Deutschland boomt: viele Orchester und Theater melden für die vergangenen Saison hohe Auslastungszahlen, die großen sommerlichen Musikfestivals sind mit ausverkauften Veranstaltungen gestartet, und ganz aktuell locken große Klassik-Opern-Air-Events in Berlin, Hamburg, München und andernorts zehntausende Musikinteressierte auf Straßen und Plätze.

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Open Air dabei: NDR Elbphilharmonie Orchester (c) Markus Höhn

Zum Beispiel Hamburg: für das erste HafenCity Open Air mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester dürfen sich am  8. und 9. Juli die Besucher auf zwei Konzertabende mit dem Gastdirigenten Krzysztof Urbański und der Star-Cellistin Sol Gabetta freuen. Neben den jeweils 2000 Gästen direkt vor der Bühne, können viele weitere die Events auf zwei Videowänden außerhalb der Konzertfläche miterleben. An beiden Abenden lädt der NDR zum HafenCity Open Air Public Viewing ein. Über eine 80 Quadratmeter große Videowand haben Besucher entlang des Buenos-Aires-Kais beste Sicht auf die Übertragung. Eine weitere Videowand steht direkt auf dem Baakenhöft neben der Baakenhafenbrücke am Petersenkai in Nähe des View Points.

Darüber hinaus ist das Konzert am Freitag, dem 8. Juli, per Livestream in der arte-Mediathek zu sehen. Auch im NDR Hörfunk und Fernsehen ist das Open-Air-Event ein Thema. Auch NDR 90,3 und NDR Kultur sind dabei, wenn in der HafenCity klassischen Töne erklingen. NDR 90,3 Kultur Redakteur Daniel Kaiser und Claudio Campagna von NDR Kultur sind live vor Ort.

Beispiel Berlin: Bereits zum 10. „Staatsoper für alle“-Konzert lädt die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim an diesem Samstag, dem 9. Juli, um 18 Uhr ein: Open-Air im Herzen Berlins auf dem Bebelplatz und bei freiem Eintritt dank BMW Berlin. Zum vierten Mal in Folge spielt die international gefeierte georgische Violinistin Lisa Batiashvili als Gast. Für alle, die nicht live in Berlin dabei sein können, bieten BMW und die Staatsoper Berlin ab 18 Uhr einen kostenlosen Livestream unter www.staatsoper-berlin.de an.

Auch an zahlreichen weiteren Orten bieten Orchester in diesen Tagen klassische Musik einem breiten Publikum dar. Diese Öffnung der Klassikszene außerhalb der traditionellen Konzertsäle und die hohe Publikumsnachfrage (das „Staatsoper für alle“-Konzert 2015 hatte über 50.000 Besucher) sind ein lebender Beweis für die hohe Attraktivität von Orchester-Liveaufführungen und ein wichtiges Signal für Politik, Medien und Sponsoren.

Berliner Philharmoniker, Konzerthausorchester und Staatskapelle Berlin: Sonderkonzert für Flüchtlinge und Helfende am 1. März 2016 in der Philharmonie

Die Berliner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin und die Staatskapelle Berlin geben in der Philharmonie unter der Leitung von Sir Simon Rattle, Iván Fischer und Daniel Barenboim ein Konzert für Flüchtlinge und Helfende.

Berliner Philharmonie - Ort des Sonderkonzerts am 1. März 2016

Berliner Philharmonie – Ort des Sonderkonzerts am 1. März 2016

Am Dienstag, dem 1. März 2016 um 18 Uhr laden die Berliner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin und die Staatskapelle Berlin Flüchtlinge, ihre Familien sowie Helferinnen und Helfer zu einem Konzert in die Philharmonie ein. Die drei Orchester, ihre Chefdirigenten Daniel Barenboim, Iván Fischer und Sir Simon Rattle und die Intendanten möchten mit dem Konzert Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, willkommen heißen und zugleich den vielen Helferinnen und Helfern für ihr haupt- und ehrenamtliches Engagement danken.
Daniel Barenboim, Iván Fischer und Sir Simon Rattle: „Musik ist unsere internationale Sprache, die die Menschen überall erreicht und berührt. Als Musiker fühlen wir uns auf der ganzen Welt willkommen. Wir wünschen uns, dass dies auch für Menschen gilt, die vom Schicksal schwer getroffen sind und die durch Krieg, Hunger oder Verfolgung gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen. Mit unserem gemeinsamen Konzert möchten wir den geflüchteten Familien ein Zeichen des Willkommens geben sowie ihren Helferinnen und Helfern gegenüber unseren Dank und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen.“
Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Prokofjew und Ludwig van Beethoven. Die Staatskapelle Berlin spielt Mozarts Klavierkonzert d-Moll KV 466 mit Daniel

Barenboim in der Doppelfunktion als Dirigent und Solist. Das Konzerthausorchester führt unter der Leitung von Iván Fischer die 1. Symphonie von Prokofjew auf, die sogenannte „Klassische“. Zum Abschluss des Abends erklingen der zweite und vierte Satz aus Beethovens 7. Symphonie, aufgeführt von den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle.

Die Konzerttickets sind kostenfrei; das Konzert kann nur nach Anmeldung besucht werden. Hilfsorganisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, können Flüchtlinge und Helfende für das Konzert anmelden. Weitere Informationen sind den Konzertkalendern der drei beteiligten Orchester zu entnehmen.

http://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/kalender/
http://www.konzerthaus.de/programm#

http://www.staatsoper-berlin.de/de_DE/calendar-2015-2016