2018: Mehr Geld für Orchester und Theater!

Geht es der Wirtschaft schlecht und die Steuereinnahmen sinken, werden die öffentlichen Ausgaben im Kulturbereich als erstes gekürzt. Geht es der Wirtschaft gut und die Steuereinnahmen sprudeln, werden die Ausgaben im Kulturbereich als letztes erhöht. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man die Entwicklung der letzten zehn Jahre verfolgt. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, vor allem ausgelöst durch die Banken- und Investmentkrise in den USA, war auch in der Kulturfinanzierung in Deutschland zu spüren. Nicht nur bei öffentlichen Kultureinrichtungen, auch bei zahlreichen Musikfestivals, die die Zurückhaltung von Sponsoren zu spüren bekamen.

Viele Orchester und Theater brauchen eine bessere Finanzierung – Staatstheater Schwerin (c) DOV

Im Moment sprudeln die Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen so gut wie schon lange nicht mehr. Die öffentlichen Kassen sind voll. Die Wirtschaft brummt. Arbeitskräfte werden knapp. Die Beschäftigungsquote in Deutschland ist so hoch wie seit 1990 nicht mehr. Und ist nun deswegen finanziell alles gut für die Orchester und Theater in Deutschland? Leider nein. Zwar kann man sich über neu eröffnete und renovierte Konzertsäle und Theatergebäude freuen. Auch ist der Bund erstmals mit dem Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ verstärkt in die Finanzierung von Sonderprojekten regionaler Orchester eingestiegen. Ebenso gibt es vom Bund mehr Geld für die Stiftung Oper in Berlin und die Berliner Philharmoniker. In Nordrhein-Westfalen will die neue Landesregierung den Kulturhaushalt verdoppeln. Aber bei vielen Orchestern, vor allem in den fünf östlichen Bundesländern, die seit Jahren unter Haustarifverträgen arbeiten, in denen Musiker auf Vergütung verzichten, ist der neue Aufschwung noch nicht angekommen. Allein im Freistaat Sachsen klafft eine Finanzierungslücke von 12 bis 15 Millionen € bei den Personalkosten der Orchester und Theater.

Will der Staat glaubhaft bleiben, muss er neben notwendigen Investitionen, zum Beispiel in die digitale Infrastruktur, dort mehr Geld ausgeben, wo er in der Vergangenheit erkennbar zu stark gekürzt bzw. zu wenig erhöht hat. Im Freistaat Sachsen z.B. sind dies die Bereiche Bildung, Polizei, aber eben auch Kultur. Ausgerechnet in Sachsen, wo die Kultur per Gesetz im Jahr 1994 zur Pflichtaufgabe erklärt wurde, gibt es in Orchestern und Theatern im bundesweiten Vergleich die meisten Haustarifverträge mit Lohnverzicht der Beschäftigten. Diese Paradoxie muss ein Ende haben. Und zwar unverzüglich. Die DOV wird diesen Missstand gemeinsam mit den Betroffenen erneut anprangern. In der Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen den Hebel endlich umlegen und für eine auskömmliche Finanzierung der Orchester und Theater sorgen.

Gerald Mertens

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Thüringen: Früheres Parteivermögen zielgerichtet für Orchester und Theater einsetzen

Berlin – Die Deutsche Orchestervereinigung fordert, auch im Freistaat Thüringen die Mittel aus der Auflösung des Vermögens früherer DDR-Organisationen vor allem für strukturell unterfinanzierte Orchester und Theater einzusetzen. Hintergrund ist die erfolgte gerichtliche Klärung, wem die Zahlung der letzten Tranche der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderausgaben zusteht. Die Anstalt verwaltete treuhänderisch das Vermögen der DDR-Parteien und -Organisationen. Insgesamt werden 185 Millionen Euro auf die östlichen Bundesländer verteilt.

Jenaer Philharmonie: Musiker verzichten auch hier auf Vergütung

Dem Landesfinanzministerium zufolge ist noch unklar, wann und wieviel Geld Thüringen erhalten wird. Im Haushaltsentwurf, den das Kabinett verabschiedete, seien jedoch entsprechende Vorkehrungen getroffen. Laut Absprache mit dem Bund müssen die Länder mit den zusätzlichen Mitteln Kultur oder Wirtschaft fördern. Mehr Geld brauchen vor allem die Orchester bzw. Musiktheater in Jena, Altenburg-Gera, Gotha-Eisenach, Saalfeld-Rudolstadt und Greiz-Reichenbach. Dort gelten noch immer Haustarife, mit denen die Musikerinnen und Musiker auf Teile ihres Gehalts verzichten.

„Besonders betroffen sind die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach und die Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach“, sagt Gerald Mertens, Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung. Die Musikerinnen und Musiker erhalten rund 20 bzw. 30 Prozent weniger als der Flächentarifvertrag vorschreibt. „Beide Orchester haben eine große Bedeutung in ihrer Region. Die DOV kämpft für eine gerechte und faire Entlohnung der Musikerinnen und Musiker“, sagt Mertens. „Zusätzliche Mittel aus der Vermögensauflösung früherer DDR-Organisationen können hier zielgerichtet eingesetzt werden.“

 

Deutsche Orchesterkonferenz 2018 in Halle/Saale

Diesen Termin sollte man sich vormerken: am 24. April 2018 findet die nächste Deutsche Orchesterkonferenz in Halle/Saale statt. Die ganztätige Veranstaltung in der Georg-Friedrich-Händel Halle befasst sich mit Musikvermittlung und Qualitätsmanagement im Rundfunk sowie für Orchester, Konzerthäuser.

Sprecher und Diskutanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden diskutieren mit Kultur- und Medienpolitikern, mit Praktikern und Moderatoren aus der Musikvermittlung, mit Rundfunkverantwortlichen und Konzerthauschefs. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Orchester- und Chormanager, Mitglieder professioneller Orchester und Chöre, Musikvermitler*innen, Kulturpolitiker*innen, Kulturmanager*innen und sonstige Interessierte.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zum Programm demnächst auf der Webseite der Deutschen Orchestervereinigung unter „Deutsche Orchesterkonferenz“ (www.dov.org).

Orchester, Theater und Festivals gut aufgestellt für das neue Jahr

Die Mehrzahl der Orchester, Theater und Musikfestival hat in Deutschland gegenwärtig einen „guten Lauf“. Es gibt zwar immer einige Einrichtungen, die vor Ort mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wie z.B. das Volkstheater Rostock mit einem eher inkompetenten Oberbürgermeister oder das Theater Trier mit den Folgen einer von der Stadt vergeigten Intendantenfindung. Aber das sind Einzelfälle.

Neu eröffnet im Dezember 2016: Pierre Boulez Saal in Berlin

Neu eröffnet im Dezember 2016: Pierre Boulez Saal in Berlin

Neue Spielstätten

Schaut man sich zum Jahreswechsel in der deutschen Musiklandschaft um, überwiegt ganz deutlich das Positive. Da wären die zahlreichen Neueröffnungen und Wiedereröffnungen von Spielstätten zu nennen: Die Bochumer Symphoniker verfügen seit Ende Oktober 2016 mit dem Musikforum Ruhr endlich über eine eigene Spielstätte in der Stadtmitte mit knapp 1000 Plätzen. Zum Eröffnungswochenende kamen rund 40.000 Besucher. Am 8. Dezember wurde in Berlin-Mitte hinter der Staatsoper der neue Pierre Boulez Saal durch die Barenboim-Said Foundation eröffnet (Foto). Der Saal fasst rund 700 Besucher und ist ideal für Kammermusik und kleine Sinfonik. In Dresden haben im ehemaligen Kraftwerk Mitte die Staatsoperette Dresden und das Theater der jungen Generation eine neue Spielstätte eröffnet. Im Januar folgt endlich die lang ersehnte und immer wieder verschobene Eröffnung der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen. Am 28. April 2017 wird ebenfalls in Dresden der völlig neu eingebaute Konzertsaal im Kulturpalast am Altmarkt durch die Dresdener Philharmonie in Betrieb genommen; am 3. Oktober 2017 soll die Deutsche Staatsoper in Berlin wieder eröffnen. Neubauten in Nürnberg und München sind in Planung, Renovierungen in Karlsruhe, Augsburg, Coburg, Lübeck oder in München (Gärtnerplatztheater) auf dem Weg. Und schließlich hat dann auch noch der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über 10 Mio. Euro für die Renovierung der Laeiszhalle in Hamburg bewilligt.

Zusätzliche Bundesmittel

Überhaupt waren die Haushälter des Bundes im Herbst 2016 den Orchestern besonders gewogen: Im neuen Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ sollen zunächst sechs mittlere Konzertorchester in einem Modellversuch für fünf Jahre mit zusätzlichem Bundesgeld (900.000 Euro pro Orchester im Jahr) ihre Produktivität und die Qualität ihrer Arbeit messbar steigern. Mit dabei sind zunächst die Hamburger Symphoniker, die Jenaer Philharmonie, die Stuttgarter Philharmoniker, die Münchner Symphoniker, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und die Bochumer Symphoniker. Zahlreiche Details der Umsetzung des Programms müssen noch geklärt werden, aber die Geste des Bundes für eine nachhaltige Orchesterfinanzierung ist schon beeindruckend und Maßstab setzend.

Stabiler bzw. steigender Publikumszuspruch

Schaut man sich die Spielzeitbilanzen vieler Bühnen und Klassik-Musikfestivals oder den Zuspruch zu Klassik Open-Air-Konzerten des Sommers 2016 an, so überwiegen auch dort die Positivmeldungen mit hohen Auslastungszahlen von über 80 Prozent oder sogar deutlich mehr. Von einer Krise der Klassik also keine Spur. Und an den wenigen Standorten, an denen die Publikumsauslastung nicht überzeugt, sind die Probleme vom Management oder von den politisch Verantwortlichen (oder von beiden) hausgemacht; womit wir wieder in Rostock oder Trier wären.

Immaterielles UNESCO Kulturerbe

Der kulturpolitische Höhepunkt im zu Ende gehenden Jahr 2016 schließlich und Katalysator für die kommenden drei Jahre ist der gemeinsame Beschluss von Bund und Ländern, die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft nicht nur auf der nationalen Liste des immateriellen Kulturerbes zu belassen (seit Dezember 2014), sondern sie auch in die internationale Kulturerbeliste aufnehmen zu lassen. Dies wird die kulturpolitische Agenda bis zur endgültigen Aufnahmeentscheidung durch die UNESCO Ende 2019 mit bestimmen.

Gerald Mertens

Gründung der Lübecker Theater Stiftung (LTS) ist positives Signal

Zahlreiche Unternehmen und private Förderer haben eine Stiftung zur Unterstützung der finanziellen Sicherung des Theater Lübeck gegründet

Immerhin 355.000 Euro beträgt das Gründungskapital der LTS Lübecker Theater Stiftung: Zahlreiche Unternehmen und private Förderer, die dem Theater Lübeck seit vielen Jahren treu verbunden sind, haben sich zusammengeschlossen und am 28. September 2016 eine Stiftung gegründet, die dem Theater Lübeck als Ganzes zu Gute kommt.

»Das Theater Lübeck ist ein kultureller Leuchtturm und ein ganz wesentlicher Standortfaktor für Lübeck. Hier wird Kunst auf hohem Niveau geboten, Produktionen, die sich mit den A-Häusern der Großstädte messen können. Damit dies weiter möglich ist, dafür stehen auch und in zunehmendem Maße Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen aus der Region in der Verantwortung. Denn die finanziellen Mittel durch die Finanzierung von Land und Stadt allein reichen nicht aus, die Kunst auf diesem hohen Niveau zu erhalten«, sagte Rechtsanwalt Christian Kroeger, der die Stiftung initiiert hat.

Gründungsmitglieder der LTS Lübecker Theater Stiftung (vlnr): Dr. Jens Kisro, Dr. Söhnke H. und Katharina Boye, Christian Kroeger, Michael Angern, Dr. Ing. Walter Trautsch, Dieter Bruhn, Johannes und Teresa Brüggen sowie der Geschäftsführende Theaterdirektor des Theater Lübeck Christian Schwandt. Foto: Olaf Malzahn

Gründungsmitglieder der LTS Lübecker Theater Stiftung (vlnr): Dr. Jens Kisro, Dr. Söhnke H. und Katharina Boye, Christian Kroeger, Michael Angern, Dr. Ing. Walter Trautsch, Dieter Bruhn, Johannes und Teresa Brüggen sowie der Geschäftsführende Theaterdirektor des Theater Lübeck Christian Schwandt. Foto: Olaf Malzahn

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Dr. Christian Draeger, EUROIMMUN AG Deutschland, Katharina und Dr. Söhnke H. Boye, Johannes und Teresa Brüggen, Michael Angern, Dieter Bruhn, Frank-Thomas Gaulin, Dr. Peter Hiss, Dr. Jens Kisro und Jutta Ottenbreit, Rechtsanwalt Christian Kroeger, Edelgard und Dr. Ing. Walter Trautsch, die jeweils zwischen 20.000 und 100.000 Euro stiften. Weitere Mitglieder der Stiftung sind ausdrücklich willkommen.

Das Theater Lübeck ist mit seinen Sparten, darunter dem Philharmonischen Orchester, vielfach preisgekrönt und aktuell für die Musiktheaterproduktion »Lady Macbeth von Mzensk« erneut für den renommierten deutschen Theaterpreis »Der Faust« nominiert, mit dem erst vor zwei Jahren Sandra Leupold für ihre Lübecker Inszenierung von »Don Carlo« ausgezeichnet wurde.

»Das Theater Lübeck braucht dringend klare Bekenntnisse hinsichtlich der Finanzierung von Land und Stadt, damit es auf diesem hohen Niveau weiter arbeiten kann. Die Erfahrung zeigt jedoch – bei uns wie bei anderen Häusern ganz genauso – dass es ohne Sponsoren und Förderer kaum mehr möglich ist, diese Kunst zu bieten. Das Theater Lübeck erfreut sich schon seit vielen Jahren einem sehr hohen Zuspruch und einer hoch erfreulichen Unterstützung durch Privatpersonen und Firmen – die Gründung einer Stiftung erfreut uns sehr, denn so setzen wir neben der staatlichen Förderung einen soliden Grundstock zur Sicherung des Theaters«, sagt Christian Schwandt, Geschäftsführender Theaterdirektor.

Online-Petition gegen Kürzungen beim Staatstheater Karlsruhe

Die Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters hat eine Petition auf den Weg gebracht, um die geplanten Sparmaßnahmen beim Badischen Staatstheater Karlsruhe zu verhindern. Am Staatstheater müssten nach eigener Aussage mindestens 40 Stellen gestrichen werden, wenn bis zum Jahr 2022 tatsächlich elf Millionen Euro gekürzt werden.

Der Gemeinderat hatte am 26. April bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2017/18 das so genannte Maßnahmenpaket 1 beschlossen. Es enthält neben den Kürzungen beim Staatstheater auch Einsparungen bei der Händel-Akademie, beim Festival Premières und bei vielen kleinen Kultureinrichtungen. Auch der soziale Bereich ist betroffen. Eine endgültige Entscheidung wird der Gemeinderat bei der Verabschiedung des Haushalts im Herbst treffen.

Die Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters ist mit über 1.600 Mitgliedern der zweitgrößte Theaterförderverein in Deutschland. „Die vom Gemeinderat Karlsruhe beschlossenen Sparmaßnahmen gefährden die künstlerische Arbeit des Badischen Staatstheaters existenziell und bedrohen das Image der Kulturstadt Karlsruhe“, heißt es in der Petition, der sich ein Offener Brief der Theaterfreunde an den Gemeinderat vom 21. April anschließt. Darin bitten sie die Lokalpolitiker, die geplanten Einsparungen zu überdenken, alle Sparten des Theaters zu erhalten und keine Mitarbeiter zu entlassen.

Gegen den Sparbeschluss protestierte bereits Theresia Bauer, Kunstministerin in Baden-Württemberg, in einem Schreiben an die Gemeinderäte am 20. April. In der entsprechenden Pressemitteilung appelliert sie an die Politiker, die geplanten Kürzungen im Kulturbereich zu überdenken. Grundsätzlich habe sie Verständnis für das Vorhaben, den Haushalt der Stadt zu konsolidieren. Gleichzeitig wies sie mit Nachdruck darauf hin, dass das Land die Vereinbarungen zur hälftigen Finanzierung des Theaters nicht ändern werde. „Kürzungen der Stadt bedeuten deshalb automatisch Kürzungen beim Landesanteil in gleicher Höhe“, sagte Bauer.

Die Petition gegen den Sparbeschluss können Sie hier unterzeichnen.

Halberstädter Intendant und GMD: Wir brauchen endlich mehr Geld!

Johannes Rieger, Intendant und GMD des Nordharzer Städtebundtheaters, bringt es im Interview mit dem MDR (Sachsen-Anhalt heute am 14. Februar 2016) auf den Punkt. Nach Jahren des Kürzens und Abbauens brauchen Theater und Orchester vor Ort endlich eine Perspektive. Das Publikum ist treu, die Kommunalpoltik fördert nach Kräften, aber das Land Sachsen-Anhalt steht für alles andere als für verlässlich Kulturfinanzierung. Statt, wie von Experten gefordert, den Kulturetat aufzustocken, wurde gekürzt. Lediglich 0,9 Prozent des Landeshaushaltes werden insgesamt für Kultur aufgewendet. Zu wenig für ein Land, dessen Geschichte unmittelbar mit Namen wie Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel verbunden ist

Magdeburgische Philharmonie auf der Straße

2013: Magdeburgische Philharmonie auf der Straße

Ob sich nach der Landtagswahl Mitte März 2016 etwas ändert? Das wird entscheidend von den Mehrheiten und Koalitionen im neuen Landtag abhängen. Eine klare Vorstellung zur Zukunft einer eher nationalistisch orientierten Kulturförderung im Land äußert gegenwärtig nur die AfD… . Müssen am Ende die Orchester und Theater im Land erst wieder ihren lautstarken Protest auf die Straße bringen?

MDR-Beitrag zur Not der Theater in Sachsen-Anhalt